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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

CHANCEN IN HÜLLE UND FÜLLE

Trotz der Ausfälle von Tim Berger und Saman Gouhari kam Optik Rathenow gegen den Ludwigsfelder FC zu einem hochverdienten 1:0-Sieg. Bei besserer Chancenausnutzung wäre sogar eine Wiederholung des Hinspielresultats möglich gewesen.

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Anil Aslan (rechts) lässt sich nach seinem Treffer zum 1:0 in der 12. Minute von Andre Zielke und Dejan Kalan feiern

Trotz der Ausfälle von Tim Berger und Saman Gouhari kam Optik Rathenow gegen den Ludwigsfelder FC zu einem hochverdienten 1:0-Sieg. Bei besserer Chancenausnutzung wäre sogar eine Wiederholung des Hinspielresultats möglich gewesen.

Ohne langes Abtasten legten die Rathenower los. Schon in der dritten Minute traf Patrik Scholz mit einem Freistoß die Latte. So kam das 1:0 in der zwölften Minute nicht überraschend. Anil Aslan setzte sich auf der rechten Seite durch und traf von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Es dauerte bis zur 20. Minute ehe auch die LKW-Städter eine Gelegenheit bekamen. Der Kopfball von Ricardo Franke strich am Tor vorbei. Diese Szene hatte aber Seltenheitswert. Rathenow blieb am Drücker. Ein abgefälschter Freistoß von Patrik Scholz und ein Kopfball von Andre Zielke verfehlten das Tor nur knapp.

Zur Pause hatte Gästecoach Volker Löbenberg, der in den 80er Jahren auch in Rathenow kickte, zweimal gewechselt. Vor allem dem nach seiner Verletzung erstmals wieder eingesetzten Andre Thomas gelang es Druck aufzubauen. Da aber seine Mitspieler in der Defensive nicht ihren besten Tag erwischten und zudem Optik schnell über Außen konterte, ergaben sich Chancen in Hülle und Fülle.In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte hatte alleine Till Wedemann drei Möglichkeiten. Zudem musste der LFC ab der 60. Minute in Unterzahl agieren. Dennis Kutrieb holte sich innerhalb von vier Minuten Gelb und Gelb-Rot wegen Foulspiels von Schiedsrichter Andreas Streich aus Rostock ab.

Dennoch bekamen die gut 250 Zuschauer kein zweites Tor zu sehen. Unerklärlich bei der Masse an Hundertprozentern. Dogukan Topuz erreichte keinen seiner beiden freistehenden Mannschaftskameraden (66.), Anil Aslan schloss frei vor dem Tor stehend nicht ab (77.), Daniel Pfefferkorn verfehlte das Leder um Zentimeter (80.) und Samet Yazici scheiterte allein durchlaufend gleich zweimal an Alexander Schostock (86., 89.). Wer seine Chancen nicht nutzt, wird meist bestraft. Dass es nicht zum unverdienten Ausgleich kam, war ein Verdienst von Martin Sengespeick, der in der Nachspielzeit einen Freistoß von Patrick Hinze mit großer Parade entschärfte.

Auf eine ähnliche Leistung aber das eine oder andere Tor mehr hoffen die Rathenower Fans am kommenden Mittwoch. Dann gastiert ab 18 Uhr der Greifswalder SV zum Nachholespiel am Vogelgesang. (D.N.)

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Tor: 1:0 Aslan (12.)

Aufstellung: Sengespeick – M. Lettow (G), Szabo, T. Lettow – Aslan (77. Becker), Leroy (G), Zielke, Scholz (G) – Kalan (70. Yazici) – Wedemann, Topuz (70. Pfefferkorn)

Stimmen zum Spiel:

[img_li]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Ludwigsfelde_Optik/pk_loebenberg.jpg[/img_li]Gästetrainer Volker Löbenberg: „Wir waren nicht konsequent. Allein ein überragender Torwart hielt uns bis zum Abpfiff im Spiel. Ansonsten wären wie im Hinspiel sechs Gegentreffer möglich gewesen. Der Sieg für Optik geht absolut in Ordnung.“




[img_li]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Ludwigsfelde_Optik/pk_kahlisch.jpg[/img_li]Ingo Kahlisch: „Wir haben heute versucht, wieder bewusst Fußball zu spielen. Allerdings wurden viele klare Chancen überhastet vergeben. Es ist auch der einzige Vorwurf, dass wir das zweite Tor nicht gemacht haben. So viel, wie heute ausgelassen wurde, habe ich lange nicht gesehen.“


Mario Schmeling (2. Vorsitzender): „Bei hohen Temperaturen haben wir guten Oberligafußball gesehen. Zwar wurden viele Chancen vergeben. Aber nach drei Niederlagen war es wichtig, mal wieder zu gewinnen. Wenn wir am Ende dritter oder vierter werden, wäre das ein Riesenerfolg für den Verein.“

Optik-Fan Gerhard Dress: „Heute zählt nur der Sieg. Ansonsten gab es viel Leerlauf, vor allem im Sturm. Neben einem schlechten Passspiel wurden die Bälle zu lange gehalten. Dennoch gab es Chancen für drei Spiele.“