FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

NIEDERLAGE IN BENTWISCH

Beim FSV Optik scheint momentan der Wurm drin zu sein. Die Auswärtspartie gegen den FSV Bentwisch ging mit 0:2 verloren. Dabei begann das Match viel versprechend, denn zu Beginn diktierte Rathenow das Geschehen. Nach sechs Minuten verzog Samet Yazici, von Till Wedemann in Szene gesetzt, aus aussichtsreicher Position. 300 Sekunden darauf konnte Wedemanns Sololauf nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gebremst werden...

Optik ist aus dem Tritt gekommen. In Bentwisch gab es eine 0:2-Niederlage. Foto: Rudi

Beim FSV Optik scheint momentan der Wurm drin zu sein. Die Auswärtspartie gegen den FSV Bentwisch ging mit 0:2 verloren. Dabei begann das Match viel versprechend, denn zu Beginn diktierte Rathenow das Geschehen. Nach sechs Minuten verzog Samet Yazici, von Till Wedemann in Szene gesetzt, aus aussichtsreicher Position. 300 Sekunden darauf konnte Wedemanns Sololauf nur durch ein Foul an der Strafraumgrenze gebremst werden...

Doch nach etwa einer Viertelstunde fanden die Hausherren besser in die Partie. Fortan agierten sie aggressiver. Zudem hatten sie in den letztlich entscheidenden Situationen das nötige Glück. Nach 22 Minuten entschärfte Sven Becker eine direkt vors Tor getretene Ecke mit der Brust. Doch Schiedsrichter Aaron Müller aus Berlin hatte dabei ein Handspiel gesehen und entschied auf Elfmeter. Robert Franke ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte mittig.

In der Folge neutralisierten sich beide Teams zumeist. Die nächste Chance bekamen die 54 zahlenden Zuschauer erst in der 39. Minute zu sehen. Nach einem leichtfertigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung tauchten vor Martin Sengespeick Robert Franke und Martin Becker auf. Letzterer schob, allerdings aus abseitsverdächtiger Position, zum 2:0 ein.

In der Pause stellte Ingo Kahlisch um. Für den Rot gefährdeten Dogukan Topuz kam Daniel Pfefferkorn und mit der Hereinnahme von Saman Gouhari erhoffte sich der Optik-Coach mehr Schwung auf der Außenbahn. Bentwisch machte hinten dicht und lauerte auf Konter. Um es vorwegzunehmen: Trotz einiger guter Möglichkeiten - die beste hatte Lars Rother, der in der 89. Minute fünf Meter frei vor dem Tor dieses nicht traf - schafften den Randrostockern keinen Treffer mehr.

Rathenow kämpfte jetzt wieder und war um den Anschluss bemüht. Doch auch den Rot-Weißen wollte kein Tor gelingen. Hier die besten Möglichkeiten: Daniel Pfefferkorn scheiterte mit einem Drehschuss (68.) an Torwart Johannes Schnepf. Die anschließende Ecke köpfte Mathias Lettow an die Latte.

Zudem war es „gegen zwölf Mann schwer“. (Kahlisch) Hier meinte er Schiedsrichter Müller, der mit einigen Entscheidungen den Zorn der Westhavelländer auf sich zog. Als Tim Berger einen schnellen Gegenangriff unterband, tat er dies nach Meinung des Referees mit unlauteren Mitteln. Logische Konsequenz: Rot, da Notbremse. Und sechs Minuten vor Abpfiff sah Müller ein Foul von Saman Gouhari. Da dieser mit Gelb vorbelastet war, „durfte“ auch er vorzeitig duschen.

Nach dem Spiel sprach Ingo Kahlisch von einem verdienten Sieg für Bentwisch. Nicht einverstanden zeigte er sich mit der ersten Halbzeit seiner Kicker. „In der zweiten Halbzeit haben wir gefightet. Aber nach dem Platzverweis war die Sache gelaufen.“ (R.L.)

Tore:
1:0 Franke (22./Elfmeter)
2:0 Becker (39.)

Aufstellung: Sengespeick – Berger (73. R), M. Lettow, T. Lettow – Aslan, Leroy, Yazici (G / 84. Kalan), Scholz, Becker (46. Gouhari / 84. GR) – Wedemann (G), Topuz (G / 46. Pfefferkorn)