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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

VORENTSCHEIDUNG NACH 62 SEKUNDEN

Für den FSV setzte es heute die zweite derbe Heimniederlage innerhalb einer Woche. Mit 0:5 unterlagen die Rathenower gegen Spitzenreiter TeBe, der in Halbzeit Eins eine beeindruckende Vorstellung bot und mit dem Sieg quasi schon den Gewinn der Meisterschaft feiern konnte. Bei Optik dagegen lief - wie schon gegen Babelsberg - von Beginn an nichts zusammen, und so gab es bereits nach 62 Sekunden den ersten Schock zu verdauen...
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Dogukan Topuz vergab in der 55. Minute eine der wenigen Chancen für den FSV

Für den FSV setzte es heute die zweite derbe Heimniederlage innerhalb einer Woche. Mit 0:5 unterlagen die Rathenower gegen Spitzenreiter TeBe, der in Halbzeit Eins eine beeindruckende Vorstellung bot und mit dem Sieg quasi schon den Gewinn der Meisterschaft feiern konnte. Bei Optik dagegen lief - wie schon gegen Babelsberg - von Beginn an nichts zusammen, und so gab es bereits nach 62 Sekunden den ersten Schock zu verdauen...

Gegen Babelsberg hatte es ja immerhin sechs Minuten bis zum Rückstand gedauert. Heute schaffte der Sekundenzeiger gerade mal eine volle Drehung, bis Martin Sengespeick das erste Mal hinter sich greifen musste. Dass mit Tim Berger der eigene Abwehrmann den Ball ins Tor gekullert hatte, passte perfekt ins Bild dieser völlig verkorksten Woche für die Rathenower, die nach dem Rückstand wie paralysiert schienen. (N.R.)

Das zweite Gegentor nach einer Viertelstunde fiel genauso unglücklich wie das erste. Nach zwei abgewehrten Schüssen fiel das Leder Griesert auf den Fuß. Auch sein Versuch war nicht perfekt, aber vom Innenpfosten kullerte der Ball über die Linie. Kurz darauf die einzige Rathenower Gelegenheit im ersten Durchgang. Nach Flanke von Daniel Pfefferkorn verfehlte ein Kopfball von Dogukan Topuz knapp das Ziel. Besser machten es die Hauptstädter. Firat Karaduman in der 20. und Benjamin Griesert in der 25. Minute erhöhten auf 0:4. Neben diesen beiden Toren zeigte TeBe bei weiteren schönen Spielzügen, warum sie souveräner Spitzenreiter sind.

In der zweiten Hälfte bekamen die Rathenower unter den 400 Zuschauer eine bessere Leistung ihrer Elf zu sehen. Auch wenn sich die spielerische Leichtigkeit der vergangenen Wochen nicht fortsetzte, so stimmte nun zumindest die kämpferische Einstellung. Viele Zweikämpfe wurden gewonnen, dem Gegner wesentlich weniger Chancen gestattet. In der 55. Minute hofften viele auf das Ehrentor, als Dogukan Topuz aus vollem Lauf abzog - hier musste Marc Stillenmunkes sein ganzes Können aufbieten.

Unglücklich wie die Partie begann, endete sie auch. Martin Sengespeick stoppte ein Solo von Deniz Aydogdu. Dabei gelangte der Ball wieder zum Gegner, der aus Nahdistanz zum 0:5 einschob. Erwähnenswert noch, dass die Optik-Fans ihre Elf trotz des klaren Rückstandes bis zum Schluss vorbildlich unterstützten, und dass die Rathenower Offiziellen trotz einer so klaren Niederlage die Leistung von Schiedsrichter Enrico Barsch aus Wismar ausdrücklich lobten. (D.N.)

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Aufstellung: Sengespeick – Berger (G), Szabo, T. Lettow (G) – Gouhari (G / 46. Aslan), Leroy, M. Lettow, Puhlmann, Becker – Topuz (65. Yazici), Pfefferkorn (84. Kalan)

Tore:
0:1 Berger (2./Eigentor)
0:2 Griesert (16.)
0:3 Karaduman (20.)
0:4 Griesert (25.)
0:5 Aydogdu (86.)

Stimmen zum Spiel:

[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/TeBe_Optik/pk_herbst.jpg[/img_re]Gästetrainer Thomas Herbst: „Wir haben trotz der Umstellungen sehr konzentriert gespielt und standen gut gestaffelt. Natürlich war die frühe Führung ein Vorteil für uns. Ich möchte dem Team keinen Vorwurf machen, dass es in der zweiten Halbzeit ein wenig die Beine hoch genommen hat. Im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden.“

[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/TeBe_Optik/pk_kahlisch.jpg[/img_re]Ingo Kahlisch: „Nachdem wir innerhalb von drei Tagen gegen zwei Spitzentruppen gespielt haben, ist die Realität eingetreten. Wir werden intern viel sprechen müssen. Aber es gibt keinen Grund, jetzt auf die Jungs einzuhauen. TeBe gratuliere ich zum Aufstieg.“



Christian Görke (MdL): „Nach dem frühen Gegentor und einer schwachen ersten Halbzeit hat sich Optik seiner kämpferischen Fähigkeiten besonnen. Schade, dass die anderen Spieler nach den Ausfällen von Zielke, Scholz und Wedemann ihre Chance nicht genutzt haben, sich in Szene zu setzen.“

Optik-Fan Jonny Pacher: „Die erste Halbzeit war gar nicht unser Ding. In die zweite Halbzeit hat unser Team anfangs gut reingefunden aber später später wieder ein bisschen nachgelassen.“