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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

LANDESPOKAL

POKALAUS GEGEN CLEVERE BABELSBERGER

Der FSV Optik hat die Sensation nicht geschafft. Vor 700 Zuschauern unterlagen die Rathenower dem SV Babelsberg klar mit 0:4. Bilder vom Spiel >>
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Das Bild täuscht ein wenig - ein typischer Pokalfight war das Spiel nicht. Ingo Kahlisch: "Wir haben versucht mitzuspielen. Aber nur mit spielerischen Mitteln kann man so eine Partie nicht gewinnen."

Der FSV Optik hat die Sensation nicht geschafft. Vor 700 Zuschauern unterlagen die Rathenower dem SV Babelsberg klar mit 0:4.

Zu Beginn schien Optik ohne Respekt, störte frühzeitig. Ein erster Freistoß von Patrik Scholz flog am Tor vorbei. Im direkten Gegenzug machte Clemens Lange schon in der siebenten Minute das 0:1. Ganz abgeklärt setzte er sich im Solo gegen die Abwehr durch und verlud auch noch Martin Sengespeick.

Das wirkte sich ungünstig aufs Spiel aus. Die Gäste warfen ihre ganze Cleverness in die Waagschale. Meist ließ man Optik gewähren, um dann überfallartig zu kontern. Nach 20 Minuten hätte der zweite Treffer fallen müssen. Nach einem Pass von Patrick Moritz stand Daniel Frahn allein vor Martin Sengespeick und schoss vorbei.

Die beste Gelegenheit des FSV ergab sich in der 27. Minute. Nach Freistoß von Sven Becker legte Patrik Scholz per Kopf auf Tim Berger ab, der mit einem präzisen Kopfball Marian Unger zu einer Klasseparade zwang. Nach weiteren Schüssen von Denis Weidlich und Patrik Scholz, bei denen die Torhüter jeweils Sieger blieben, fiel Sekunden vor der Pause das 0:2. Als es nach Meinung aller Rathenower Fans Freistoß für den FSV geben musste, entschied Schiedsrichter Stefan Lupp aus Zossen gegenteilig. Denis Weidlich legte ab auf Daniel Frahn, der aus Nahdistanz erfolgreich war.

[img_li]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Pokal_Optik_Bab/foul_scholz.jpg[/img_li]Nach diesem harten Einsteigen von Björn Laars schied Optik-Kapitän Patrik Scholz zur Pause verletzt aus. Auch Andre Zielke und Dogukan Topuz mussten verletzt raus und könnten gegen TeBe ausfallen. Fotos: Nico Roesenberger

Wer nach der Pause noch einmal auf Spannung hoffte, sah sich schon nach fünf Minuten enttäuscht. Patrick Moritz brachte das Leder zum 0:3 im Netz unter. Erneut war der beste Mann auf dem Platz, Denis Weidlich, Vorlagengeber. Nun hätte die Partie so vor sich hin plätschern können. Da sorgte Daniel Frahn in der 54. Minute für Aufregung. Völlig sinnlos beging er im Mittelfeld eine Tätlichkeit an Tim Berger und sah dafür die Rote Karte.

Das weckte die Rathenower noch einmal. Doch weder Mathias Lettow noch Dogukan Topuz konnten Marian Unger bezwingen. In der Schlussphase ergaben sich für die Gäste riesige Konterräume. Nach 83 Minuten schaffte es Stefan Kutschke, nachdem Martin Sengespeick bereits ausgespielt war, den Ball aus fünf Metern am leeren Tor vorbeizuschießen. 60 Sekunden später staubte er zum 0:4 Endstand ab, wobei Ümit Ergirdi zunächst scheiterte.

Auch Optik musste die Partie mit zehn Mann beenden. Kurz vor Schluss wurde Dogukan Topuz nach einem bösen Einsteigen von Sven Hartwig vom Platz getragen. Nach dem anschließenden Freistoß kam Tim Berger zum Kopfball. Auch ihm blieb das Ehrentor versagt, erneut rettete Unger. (D.N.)

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Aufstellung: Sengespeick – M. Lettow – Gouhari, Berger (G), T. Lettow, Becker – Leroy, Zielke (74. Szabo), Scholz (46. Topuz / G) – Wedemann, Pfefferkorn (62. Yazici)

Tore:
0:1 Lange (7.)
0:2 Frahn (45.)
0:3 Moritz (50.)
0:4 Kutschke (84.)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Dietmar Demuth: „Wir sind froh, eine Runde weiter zu sein. Meine Mannschaft ist ja fast verpflichtet, Pokalsieger zu werden. Denn so leicht wie in Brandenburg ist es nirgends. Vorher hatte ich gehörig Respekt und dachte, hier brennt die Hütte. Aber nach zehn Minuten hatte ich das Gefühl, wir haben alles im Griff und bringen das Spiel locker nach Hause. So kam es dann auch.“

Ingo Kahlisch: „Glückwunsch zum verdienten Sieg. Heute sah man den Unterschied. Babelsberg war cleverer, robuster und taktisch besser. Trotzdem hat uns unsere Mannschaft bisher viel Freude bereitet. Das war eine kleine Lehrstunde.“

Klaus Eichler pensionierter Abteilungsleiter im Brandenburgischen Bauministerium und Ehrenmitglied bei Optik: „Ein gerechtes Ergebnis, man sah den Klassenunterschied. Auch wenn beide heute nicht ihre beste Leistung boten, zeigte 03 doch präziseren und schnelleren Fußball.“

Optik-Fan Benjamin Martin: „Es ist bitter, dass wir verloren haben. Wir hatten mal wieder Pech mit dem Schiedsrichter. Dann haben wir die Torchancen nicht genutzt und zu viele Chancen zugelassen.“