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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

ZWEI PUNKTE VERSCHENKT

Auch wenn noch nicht alles klappte - Chancen waren genug da. Und eben darum fand man auf Rathenower Seite, trotz einer deutlichen Leistungssteigerung, kaum jemanden, der mit dem 1:1 gegen die Füchse zufrieden war. Ganz anders die Gäste, vor deren Tor es vor allem in der zweiten Halbzeit mehrmals lichterloh brannte und deren Trainer Backs am Ende bekannte: "Unser Punktgewinn war sehr sehr glücklich."
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71. Minute: Rückkehrer Till Wedemann trifft zum 1:1-Ausgleich, zugleich der Endstand

Auch wenn noch nicht alles klappte - Chancen waren genug da. Und eben darum fand man auf Rathenower Seite, trotz einer deutlichen Leistungssteigerung, kaum jemanden, der mit dem 1:1 gegen die Füchse zufrieden war. Ganz anders die Gäste, vor deren Tor es vor allem in der zweiten Halbzeit mehrmals lichterloh brannte und deren Trainer Backs am Ende bekannte: "Unser Punktgewinn war sehr sehr glücklich." (N.R.)

Beide Teams kamen nur schwer in die Gänge. Ein harmloser Versuch von Murat Alagöz auf der einen und ein zu hoch angesetzter Schuss von Norikazu Sakata auf der anderen Seite waren die ganze Ausbeute der ersten 20 Minuten. Dann trat Patrik Scholz zum ersten seiner gefährlichen Freistöße an: Tim Berger verzog mit dem Kopf nur um Zentimeter.

In dieser Phase hatte Optik die Partie eigentlich im Griff. Umso überraschender das 0:1 in der 28. Minute: Nach einer Ecke flog das Leder wie ein Pingpongball von einem Kopf an den anderen, bis es Murat Alagöz schließlich über die Linie drückte. Rathenow blieb zwar bemüht, aber nur zwei weitere Scholz-Freistöße brachten Gefahr. Einmal verpasste Dogukan Topuz knapp, beim anderen klärte Torhüter Thomas Dame per Fuß.

Ingo Kahlisch schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Sein Team wurde nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch deutlich stärker. Schon in der 48. Minute ein schöner Spielzug, bei dem „Scholle“ das Gehäuse aber deutlich verfehlte. Kurz darauf wähnten die gut 200 Zuschauer den Ball im Tor, doch beim Kopfball von Andre Zielke rettete Steven Haubitz auf der Linie. Auch ein Freistoß von Mathias Lettow brachte noch nicht den gewünschten Erfolg.

Der trat erst in der 71. Minute ein, als Till Wedemann aus dem Gewühl heraus zum 1:1 traf. Fünf Minuten später war Dame erneut geschlagen, aber der Freistoß von Patrik Scholz klatschte an den Pfosten. Dennoch hätte es zum Sieg reichen können, ja müssen. Der eingewechselte Dejan Kalan hatte drei klare Möglichkeiten, zeigte sich aber in den Zweikämpfen zu unentschlossen. Kurz vor Schluss rettete Thomas Dame seiner Elf den Punkt, als er einen Klasseschuss von Andre Zielke mit einer eben solchen Parade entschärfte. (D.N.)

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Tore:
0:1 Alagöz (28.)
1:1 Wedemann (71.)

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari (G / 78. Aslan), Sakata (67. Kalan), Zielke, Scholz (G), Becker (90. Leroy) – Topuz (G), Wedemann

Stimmen zum Spiel:

[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Fuechse_Optik/backs.jpg[/img_re]Gästetrainer Christian Backs: „Wir wollten nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Das ist uns gelungen. Aber dem Spielverlauf nach war der Punkt sehr, sehr glücklich. In der zweiten Hälfte hat man gesehen, warum Optik oben steht. Ich hab in der Halbzeit gesagt, wenn wir so weiter spielen, verlieren wir noch. Wir wurden noch schlechter und haben nicht verloren.“


[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Fuechse_Optik/kahlisch.jpg[/img_re]Ingo Kahlisch: „In der ersten Halbzeit war der in den Köpfen vorhandene Siegeswille nicht zu sehen. Dann wirkten wir aggressiver. Wir müssen es aber lernen einfacher zu spielen. Wir sind nicht perfekt, aber auf einem guten Weg. Ich denke schon, dass mit zunehmender Spielpraxis der Ball besser durch unsere Reihen laufen wird. Man hat gesehen, dass Topuz ein Gewinn für uns ist.“

Thomas Becker (Vater von Optik-Spieler Sven): „In der ersten Halbzeit gab es im zentralen Mittelfeld zu viele einfache Ballverluste. So gelang es nur zehn Minuten Druck aufzubauen. In der zweiten Hälfte war die Fehlerquote geringer. So kam es zu mehr Druck und Chancen. Daher wäre auch ein Sieg möglich gewesen.“

Optik-Fan Thomas 'Otto' Woite: „Wir hatten 70 Prozent Spielanteile. Aber die Chancen wurden nicht genutzt, und dann haben wir ein dummes Tor gekriegt. In der zweiten Halbzeit hatten wir Chancen und machen das 1:1. Aber es kann besser laufen.“