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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

DEUTLICHER 4:1-ERFOLG BEI PREUSSEN

Es war ein holpriger Auftakt in die Rückrunde. In der Partie gegen den BFC Preussen gab es viel Kampf zu sehen, und auch viel Krampf. Spielerische Höhepunkte waren nach zweieinhalb Monaten Spielpause noch Mangelware. Dennoch gelang beim Schlusslicht ein verdienter 4:1-Erfolg, der aber ganau betrachtet um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.

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Michael Puhlmann versucht seinen ehemaligen Mannschaftskollegen Junior abzuschütteln

Es war ein holpriger Auftakt in die Rückrunde. In der Partie gegen den BFC Preussen gab es viel Kampf zu sehen, und auch viel Krampf. Spielerische Höhepunkte waren nach zweieinhalb Monaten Spielpause noch Mangelware. Dennoch gelang beim Schlusslicht ein verdienter 4:1-Erfolg, der aber ganau betrachtet um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.



Spielbericht:
„Es war etwas holprig heute.“ befand Trainer Ingo Kahlisch nach dem Spiel. Damit meinte er nicht nur den tiefen Rasen im Preussen-Stadion. Ohne den gelbgesperrten Patrik Scholz dafür mit zwei defensiven Mittelfeldspielern blieben fußballerisch einige Wünsche offen. Da auch die Lankwitzer zunächst auf Tore verhindern aus waren, waren Chancen selten. Die gab es zumeist nach Standards. Tim Berger köpfte nach vier Minuten eine Ecke ebenso neben das Tor, wie es Mathias Lettow mit einem 20-Meter-Freistoß nach 18 Minuten verfehlte. Kurz vor der Pause verzog zunächst wieder Tim Berger und dann wurde Andre Zielkes Schuss gerade noch zur Ecke abgefälscht.

Die Einwechselung von Till Wedemann in der Halbzeit sollte sich bald auszahlen. Doch zunächst ein Freistoß von Mathias Lettow aus 25 Metern: Torwart Stefan Maus konnte den scharfen Schuss nur zur Seite abklatschen. Sven Becker nahm den Ball mit vollem Risiko und versenkte ihn aus spitzem Winkel zur Führung des FSV (57.). Sechs Minuten später versuchte sich Till Wedemann im Strafraum gegen zwei Abwehrspieler durchzusetzen, dabei wurde er von Michael Huke zu Boden gezogen, so dass Schiedsrichter Daniel Hartig aus Freital sofort auf Elfmeter entschied. Mathias Lettow ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte mit voller Wucht.

Die Gastgeber waren zwar um den Anschluss bemüht, konnten aber in der Offensive selten Akzente setzen. Eine Viertelstunde vor dem Ende eine der wenigen Ausnahmen: Robert Lohmeier traf aus gut 20 Metern nur den Pfosten. Im Gegenzug machten es die nun konternden Gäste besser. Till Wedemann wurde beim Versuch Gegenspieler Lohmeier zu umkurven von diesem im Strafraum von den Beinen geholt. Wieder trat Mathias Lettow zum Elfmeter an, wieder verwandelte er sicher, diesmal jedoch platziert ins Eck.

Kurz darauf war die Partie für den zweifachen Torschützen beendet. Bei einem Zweikampf bekam Mathias Lettow einen Schlag auf den Knöchel, der daraufhin anschwoll. Da das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft war, beendete Optik die Partie in Unterzahl. Doch sogar mit einem Mann weniger legten die Gäste nach. Nach einem erneuten Foul an Till Wedemann schnappte sich Thomas Lettow das Leder und zirkelte den fälligen Freistoß zum 0:4 in die Maschen (86.). Der Ex-Rathenower Ali Avcioglu sorgte für Ergebniskosmetik. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff tauchte er frei vor Martin Sengespeick auf und schob zum Ehrentreffer ein.

Trotz des deutlichen Sieges war Ingo Kahlisch nicht gänzlich zufrieden: „Der Sieg war verdient. Aber wir können mehr, haben schon besser gespielt.“ (R.L.)

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Tore:
0:1 Becker (57.)
0:2 M. Lettow (63./FE)
0:3 M. Lettow (75./FE)
0:4 T. Lettow (86.)
1:4 Avcioglu (89.)

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari, Yazici (46. Wedemann), Zielke, Puhlmann, Becker – Sakata (81. Leroy) – Topuz (G / 78. Kalan)