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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

LANDESPOKAL

EINZUG INS VIERTELFINALE

Mit einem 4:1-Sieg über den BSC Süd 05 ist Optik Rathenow ins Viertelfinale des Brandenburger Landespokals eingezogen. Nach einer zunächst noch ausgeglichenen ersten Hälfte mit leichten Chancenvorteilen für die Gäste beherrschte der FSV den Gegner nach dem Wechsel klar und gewann am Ende auch in der Höhe verdient.
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Daniel Pfefferkorn, Tim Berger und Sven Becker freuen sich über Bergers Kopfballtor zum 2:1

Mit einem 4:1-Sieg über den BSC Süd 05 ist Optik Rathenow ins Viertelfinale des Brandenburger Landespokals eingezogen. Nach einer zunächst noch ausgeglichenen ersten Hälfte mit leichten Chancenvorteilen für die Gäste beherrschte der FSV den Gegner nach dem Wechsel klar und gewann am Ende auch in der Höhe verdient.

Es begann gar nicht gut. Eine Eingabe von Sven Becker verpasste Tim Berger, und im Gegenzug traf Steffen Päch mit einem sehenswerten Schlenzer von der Strafraumgrenze zum 0:1. Markus Jurzik musste nach einer Viertelstunde zum ersten Mal richtig strecken, als er einen Freistoß von Patrik Scholz entschärfte. Machtlos war in der 26. Minute: Eine tolle Kombination von Saman Gouhari und Tim Berger schloss Daniel Pfefferkorn mit einem Direktschuss ins lange Eck ab.

Mit diesem 1:1 ging es in die Pause, da die Gäste ihre Chancen nicht nutzten. So war Sören Knoop direkt nach dem Ausgleich schon an Martin Sengespeick vorbei, scheiterte aber am auf der Linie stehenden Mathias Lettow und nach 34 Minuten verpasste Christian Verch einen Diagonalpass von Stefan Voß nur um Zentimeter.

Kurz nach dem Wechsel ein Schuss von Saman Gouhari aus extrem spitzen Winkel, bei dem Markus Jurzik viel Mühe hatte. Den anschließenden Eckball köpfte Tim Berger zum 2:1 ins Netz. Anschließend vergab Optik wieder zahlreiche gute Möglichkeiten. Das hätte sich in der 64. Minute fast gerächt. Bei der einzigen Gästechance in der zweiten Hälfte lief Christian Verch allein aufs Tor zu, doch mit einer Klasseparade rettete Martin Sengespeick.

Spätestens nach 70 Minuten waren die Gäste platt. Angriff auf Angriff rollte aufs Süd-Tor. Aber immer wieder hatte der nun zu Großform auflaufende Jurzik eine Hand dazwischen. Erst Ali Avcioglu, der in der 76. Minute aus dem Gewühl heraus das 3:1 erzielte, erlöste die 250 Rathenower unter den 300 Zuschauern. Den Schlusspunkt setzte Norikazu Sakata mit seinem ersten Tor für Optik nach einem Konter. Danach pfiff Schiedsrichter Michael Wendorf aus Pausin, der mit der fairen Partie keine Mühe hatte, das Spiel gar nicht mehr an. (D.N.)

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Stimmen zum Spiel

Gästetrainer Ralf Gutschmidt: „Nach dem hoffnungsvollen Auftakt hatte ich schon etwas mehr erwartet. Aber bei unserem Klein-Klein in der zweiten Halbzeit war Rathenow konsequenter und der Sieg verdient. Unsere Uncleverness bei Standards entscheidet immer wieder gegen uns.“

Ingo Kahlisch: „Nach zuletzt zwei Niederlagen kamen wir heute verdient weiter. Es ist zwar noch nicht wieder der Fußball, den ich mir vorstelle. Es war zu viel Unruhe und zu wenig Ballsicherheit drin. Aber man darf nicht vergessen, bei uns stehen viele junge Burschen, die vorher nirgends Stammspieler waren, auf dem Platz. Süd habe ich 70 Minuten sehr ordentlich gesehen.“

Frank Streisel (Kapitän bei Optik in der Regionalliga): „Optik war haushoch überlegen. Das war ein jederzeit verdienter Sieg. Einziger Kritikpunkt ist die Chancenverwertung.“

Optik-Fan Detlef Krone: „Das war heute mehr Krampf als Klasse. Aber es war ein verdienter Sieg. Die Mannschaft hat Moral bewiesen. Ich hoffe, dass jetzt wieder Erfolg eintritt. Ein Lob an die Fans von Süd trotz des Rauches. Sie haben ihre Mannschaft toll unterstützt und sich als faire Verlierer erwiesen.“

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari, Puhlmann (66. Sakata), Zielke (G / 81. Leroy), Scholz, Becker – Aslan (58. Avcioglu), Pfefferkorn

Tore:
0:1 Päch (5.)
1:1 Pfefferkorn (26.)
2:1 Berger (49.)
3:1 Avcioglu (76.)
4:1 Sakata (90.)