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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

ERSTE HALBZEIT KOMPLETT VERSCHLAFEN

Gegen den BAK gab es heute die erste Heimniederlage der Saison. Nach einer ersten Halbzeit "ohne Herz und ohne Leidenschaft" (O-Ton Kahlisch) und dem verdienten Führungstreffer der Gäste (Cakmak, 26. Minute), kamen die Rathenower in Hälfte zwei besser ins Spiel, schafften es aber nicht, die sich bietenden Chancen zu nutzen.

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80. Minute: Tim Berger hat Gökhan Aydin überwunden, trifft aber nur die Latte

Gegen den BAK gab es heute die erste Heimniederlage der Saison. Nach einer ersten Halbzeit "ohne Herz und ohne Leidenschaft" (O-Ton Kahlisch) und dem verdienten Führungstreffer der Gäste (Cakmak, 26. Minute), kamen die Rathenower in Hälfte zwei besser ins Spiel, schafften es aber nicht, die sich bietenden Chancen zu nutzen.

Beide Teams begannen mit viel Respekt. So sahen die 250 Zuschauer erst in der 13. Minute die erste Torchance. Metin Cakmak – BAKs bester – scheiterte am stark reagierenden Martin Sengespeick und den Nachschuss holte Sven Becker von der Linie. Auf der Gegenseite köpfte Mathias Lettow einen Becker-Freistoß vorbei. In der 26. Minute fiel das Tor des Tages. Einen lang aus dem Mittelfeld geschlagenen Ball köpfte Cakmak ins Netz. Kurz darauf noch ein Kopfball, diesmal von Ekin Gündogdu. Hier reagierte Martin Sengespeick ganz stark. Von Optik kam bis auf einen harmlosen Kopfball von Anil Aslan nichts mehr.

Ein völlig anderes Bild ergab sich nach dem Wechsel. Nicht nur, dass Schiedsrichter Jens Klemm aus Gröditz mehr zu tun bekam. Es gab nun wenigstens Fußball mit Leidenschaft, wenn auch spielerisch nicht alles klappte. So ergaben sich auch Chancen. Die größten hatten Patrik Scholz, der mit einem Steilpass von Daniel Pfefferkorn auf und davon zog, aber am gut reagierenden Berliner Keeper scheiterte. Auch beim Kopfball von Andre Zielke nach gut einer Stunde hatte Gökhan Aydin die Fäuste oben.

Der BAK verhielt sich taktisch geschickt, nahm immer wieder das Tempo aus dem Spiel. Auf eigene Gelegenheiten wurde dabei verzichtet. Nur Cakmak ruckte noch einmal an, doch seinen Schuss aus spitzem Winkel hielt Sengespeick sicher. Am Ende hatten die Rathenower auch noch Pech. In der 80. Minute war der BAK-Schlussmann machtlos. Die Latte verhinderte den Ausgleich durch Tim Berger. Als Aydin in der Nachspielzeit auch noch den Freistoß von Patrik Scholz um den Pfosten drehte, war Optiks erste Heimniederlage perfekt. (D.N.)

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Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow (G) – Gouhari, Puhlmann (77. Leroy), Zielke, Scholz (G), Becker – Aslan (66. Avcioglu), Pfefferkorn (G / 66. Kalan / G)

Tor: 0:1 Cakmak (26.)

Stimmen zum Spiel

Gästetrainer Bülent Gündogdu: „Wir wussten vorher, in Rathenow wird es sehr schwer. Vor der Pause hatten wir mehr Spielanteile, die Führung war verdient. In der zweiten Halbzeit haben wir nur reagiert, konnten das Tempo nicht bestimmen und hatten neben einer guten Torwartleistung sehr viel Glück.“

Ingo Kahlisch: „Natürlich sind wir enttäuscht über die Niederlage, da wir uns mit der jungen Truppe oben festsetzen wollten. Die erste Halbzeit war sportlich nichts. Nach der Pause haben wir uns auf die Socken gemacht und über den Kampf ins Spiel gefunden. Einiges werden wir intern klären. Aber auch da in Ruhe sprechen, denn Wunder gibt es in Rathenow nicht. Man hat heute gesehen, dass viele unserer jungen Spieler noch nicht daran gewohnt sind, jede Woche 100 Prozent zu geben.“