FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

BITTERE PLEITE IN FALKENSEE

Optiks Siegesserie hat heute ein jähes Ende gefunden. Gegen robuste und kampfstarke Falkenseer gab es eine deftige 0:4-Niederlage. Die junge Rathenower Elf, im Vergleich zur Vorwoche kaum wiederzuerkennen, bekam über die gesamte Spielzeit kein Bein auf die Erde und musste am Ende sogar froh sein, nicht noch höher verloren zu haben.

Daniel Pfefferkorn konnte sich nur selten gegen Falkensees Martin Krüger (li.) durchsetzen

Optiks Siegesserie hat heute ein jähes Ende gefunden. Gegen robuste und kampfstarke Falkenseer gab es eine deftige 0:4-Niederlage. Die junge Rathenower Elf, im Vergleich zur Vorwoche kaum wiederzuerkennen, bekam über die gesamte Spielzeit kein Bein auf die Erde und musste am Ende sogar froh sein, nicht noch höher verloren zu haben. (N.R.)

Von Beginn an zeigten sich die Gastgeber auf dem holprigen Geläuf präsent. Gleich die erste Möglichkeit brachte in der sechsten Minute das 1:0. Als Martin Sengespeick das Leder prallen ließ, stand Steven Meier richtig und staubte ab. Bis zur 21. Minute mussten die etwa 50 Rathenower unter den 297 Zuschauern auf einen Schuss ihrer Elf warten: Mathias Lettow zielte zu hoch. Wesentlich gefährlicher waren die Gartenstädter. Ein Knaller von Jens Eckl sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Der selbe Spieler zog nach einer halben Stunde erneut ab, wobei Martin Sengespeick gut parierte.

[img_re]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Falkensee_Optik/falk_ziel.jpg[/img_re]Optik fand überhaupt nicht ins Spiel, selbst einfachste Dinge misslangen. Lediglich ein Schuss von Dejan Kalan, der nur knapp am Tor vorbeiflog, war erwähnenswert. Auf der anderen Seite verzog Maximilian Wolchow, ehe Stephan Lutz in der 41. Minute das 2:0 erzielte. „Wir haben taktisch oft falsch gestanden. Die Außen waren nicht besetzt.“ monierte Ingo Kahlisch nicht nur diese Szene. Tatsächlich hatten alle Rot-Weißen schon abgeschaltet, wähnten den Ball im Aus.

Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts. Schon in den ersten Sekunden hatten Stephan Lutz und Tim Sliwa Gelegenheiten. In der 53. Minute fiel das 3:0. Steven Meier schickte Lutz steil, der aus Nahdistanz Martin Sengespeick keine Chance ließ. Es blieb dabei: „Bei diesen Bodenverhältnissen wollten wir immer noch spielen, statt den Kampf anzunehmen. Sicherlich waren viele Zweikämpfe grenzwertig. Aber wir haben nicht gegengehalten.“ Das wird Ingo Kahlisch seinen Spielern bei der Auswertung am Montag auch noch einmal deutlich machen.

[img_li]OptikBilder/Saison08_09/Newsbilder08_09/Falkensee_Optik/falk_becke.jpg[/img_li]Erst nach einer Stunde gab es eine richtig gute Chance für Optik. Nach Freistoß von Saman Gouhari kam Andre Zielke zum Kopfball. Mit einer Glanzreaktion verhinderte Dirk Lutz einen Treffer. Der fiel stattdessen auf der anderen Seite. Steven Meier, der ansonsten eher durch Reklamieren auffiel, war per Kopf erfolgreich. Zu allem Überfluss sah Norikazu Sakata nach einem etwas ungeschickten Einsteigen gegen Dirk Lutz vom nicht immer souveränen Andreas Becker aus Kritzmow die Ampelkarte. Den zehn Rathenowern gehörte die letzte Torgelegenheit. Nach Steilpass von Andre Zielke war Anil Aslan frei. Doch statt zu schießen, versuchte er den schlechter postierten Ali Avcioglu anzuspielen.

Zu hart wollte Ingo Kahlisch dann doch nicht sein: „Wir sind jetzt wochenlang an unsere Leistungsgrenzen gegangen. Heute hatte kein Spieler Normalform. Dennoch werden wir ruhig bleiben, die Partie auswerten und wollen dann das nächste Heimspiel gewinnen.“ (D.N.)

Tore:
1:0 Meier (6.)
2:0 Lutz (41.)
3:0 Lutz (53.)
4:0 Meier (75.)

Aufstellung: Sengespeick – Leroy, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari (70. Jahn), Puhlmann, Zielke, Sakata (80. GR), Becker – Pfefferkorn (57. Aslan / G), Kalan (57. Avcioglu)