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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

LANDESPOKAL

EINZUG INS ACHTELFINALE

Im Pokal klappts mit dem Tore schießen. Gleich mit 4:0 hat Optik in Oranienburg gewonnen und damit das Ticket fürs Achtelfinale gelöst. Doch so berauschend wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie dann doch nicht.
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89. Minute: Dejan Kalan trifft zum 0:4

Im Pokal klappts mit dem Tore schießen. Gleich mit 4:0 hat Optik in Oranienburg gewonnen und damit das Ticket fürs Achtelfinale gelöst. Doch so berauschend wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie dann doch nicht.

Dafür spielten die Jungs in Rot heute äußerst effizient. In der ersten halben Stunde ließen sie die Gastgeber gewähren, die es aber partout nicht schafften, den Ball über die Linie zu befördern. Und mit dem 0:1 durch Avcioglu in der 29. Minute war der Pokalkuchen dann im Prinzip gegessen. Oranienburg fiel plötzlich nichts mehr ein, Optik tat nicht mehr als nötig und so entspann sich in der Folge ein ziemlich zäher Pokalfight. Kleine Glanzpunkte setzten dann zumindest noch die Treffer durch Scholz per Foulelfmeter sowie zweimal Dejan Kalan. (N.R.)

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Aufstellung: Sengespeick – T. Lettow, Zielke, Berger – Jahn, Puhlmann (46. Iraki), Sakata (66. Aslan), Scholz, Becker – Kalan, Avcioglu (72. Pfefferkorn)

Tore:
0:1 Avcioglu (29.)
0:2 Scholz (67./FE)
0:3 Kalan (70.)
0:4 Kalan (89.)

Spielbericht:
Zum Beginn hatte das auf einigen Positionen umgestellte Kahlisch-Team (Mathias Lettow musste beispielsweise wegen einer Oberschenkelzerrung passen) Probleme, in das Spiel zu finden. Der Brandenburglisgist versteckte sich nicht und spielte durchaus passabel mit. Die erste Chance ließ auch nicht lange auf sich warten: Nach sieben Minuten beförderte Tim Berger den Ball per Kopf vor Sven Hartmann aus der Gefahrenzone. Im Gegenzug konnte ein Schuss von Ali Avcioglu nur auf Kosten einer Ecke abgewehrt werden.

Der Drang der Hausherren, die in der 21. und 24. Minute gute Gelegenheiten ausließen, konnte erst mit dem 0:1 in der 29. Minute gebremst werden. Einen langen Ball legte Dejan Kalan, nach Meinung einiger der 141 Zuschauer abseitsverdächtig, auf Ali Avcioglu ab. Der verwandelte freistehend vor Torwart Dirk Brändike überlegt zur Führung. In der Folge fiel dem OFC nicht mehr viel ein. Optik kam aber auch zu wenig guten offensiven Aktionen.

Nach der Pause versuchte Oranienburg noch einmal das Tempo anzuziehen. Sven Hartmann (49.) verzog von der Strafraumgrenze ebenso wie Robert Wellmer (53.) aus zehn Metern. Doch die Rathenower hatten die Partie bald wieder im Griff. Die Entscheidung des Spiels fiel nach 67 Minuten. Nach Zuspiel von Dejan Kalan war Ali Avcioglu in aussichtsreicher Position. Bevor er schießen konnte wurde er von Pascal Wolter von den Beinen geholt. Schiedsrichter Ingo Lüttke aus Berlin entschied sofort auf Strafstoß. Der Schuss von Patrik Scholz war zu platziert, sonst hätte ihn der OFC-Keeper wahrscheinlich gehalten.

Es dauerte gerade vier Minuten bis die letzten Hoffnungen dahin waren. Angespielt von Ali Avcioglu erzielte Dejan Kalan mit einem sehenswerten Schuss das 0:3. Oranienburg gab zwar nie auf, doch Optik spielte nun den Stiefel ganz ruhig runter. Bevor Dejan Kalan in der 89. Minute mit einem Schuss aus halbrechter Position auf Zuspiel von Ali Avcioglu den Schlusspunkt setzte, dezimierten sich sieben Minuten vor dem Ende die Hausherren selbst. Nach einem unsauber geführten Luftkampf musste Mohamed Chance Franck den Platz verlassen.

Ingo Kahlisch freute sich über das Weiterkommen, um dann auch Kritik zu üben: „Wir haben uns lange schwer getan, wobei wir teilweise den Kader umstellen mussten. Am Ende haben wir verdient gewonnen, wenn auch vielleicht ein Tor zu hoch.“ (R.L.)