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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

SIEG MIT KÖPFCHEN

Kollektives Durchschnaufen am Vogelgesang. Mit einem 2:0 gegen Spandau hat sich der FSV Optik ins Tabellenmittelfeld zurück gekämpft. In einem Spiel mit viel Licht und Schatten sorgte Mathias Lettow in der 22. Minute per Kopf für die Führung. Und auch Tim Berger durfte sich wieder in die Torschützenliste eintragen. Mit seinem dritten Saisontreffer sorgte der Abwehrspieler, ebenfalls per Kopf, für das 2:0.

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22. Minute: Mathias Lettow köpft zum 1:0 ein

Kollektives Durchschnaufen am Vogelgesang. Mit einem 2:0 gegen Spandau hat sich der FSV Optik ins Tabellenmittelfeld zurück gekämpft. In einem Spiel mit viel Licht und Schatten sorgte Mathias Lettow in der 22. Minute per Kopf für die Führung. Und auch Tim Berger durfte sich wieder in die Torschützenliste eintragen. Mit seinem dritten Saisontreffer sorgte der Abwehrspieler, ebenfalls per Kopf, für das 2:0. (N.R.)

Zu Beginn hatten die Gäste ein spielerisches Übergewicht. Dennoch hatte Optik die ersten Möglichkeiten (Sven Becker, Norikazu Sakata), aber echte Gefahr gab es erst in der 12. Minute auf der Gegenseite. Nach Vorarbeit von Vahrudin Malkic kam Tudor Samardzic aus drei Metern frei zum Kopfball. Das Leder landete genau in den Armen von Martin Sengespeick. Noch einmal hatten die Gästefans den Torjubel auf den Lippen, als Kofi Owusu-Ansah nach 20 Minuten einen Freistoß übers Tor setzte.

Im Gegenzug gab es den ersten Eckball für den FSV. Das von Patrik Scholz scharf vors Tor getretene Leder köpfte Mathias Lettow zum 1:0 ins Netz. Damit kippte die Partie. Rathenow übernahm deutlich das Spielgeschehen, was zwangsläufig auch zu Chancen führte. Ali Avcioglu, Norikazu Sakata, Tim Berger, Sven Becker und Saman Gouhari scheiterten entweder an Thorsten Wiese oder verfehlten das Tor.

Nach der Pause kam bei den Gästen mit dem Regionalliga erfahrenen Pascal Fofie ein zweiter Stürmer. Die erste Aktion hatte allerdings Oliver Köster, dem nach wenigen Sekunden beinahe ein Eigentor unterlief. Dann kamen die Hauptstädter. Eben jener Fofie traf nach einem Solo über den halben Platz nur das Außennetz. Nach einer Stunde ein toller Konter über Patrik Scholz und Anil Aslan. Es gelang, Torhüter Wiese auszuspielen, doch auf der Linie rettete Sven Meyer, wobei nach Meinung vieler Fans die Hand im Spiel war. Schiedsrichter Steffen Hösel aus Rövershagen ließ weiterspielen.

Nach etwa 65 Minuten und der Einwechselung eines dritten Stürmers verstärkte der Spandauer SV noch einmal den Druck. Nils Otto traf mit seinem Kopfball nach Ecke den Außenpfosten (73.). Sekunden später rettete Martin Sengespeick gegen Godfried Bonsu-Osei. In diese Druckphase hinein setzte der FSV Optik einen Konter, bei dem Sven Becker links außen gefoult wurde. Patrik Scholz zog den Freistoß nach innen. André Zielke und Tim Berger stiegen hoch, wobei letzterer unter dem Jubel der 350 Zuschauer zum 2:0 einköpfte.

Wenig später die Riesenchance zum dritten Treffer: Einen erneuten Freistoß von Patrik Scholz ließ Thorsten Wiese prallen, gleich drei Rathenower verpassten den Ball. Auf der anderen Seite konnte sich Martin Sengespeick noch zweimal auszeichnen. Beim Kopfball von Roberto Carboni, vor allem aber beim Freistoß von Kofi Owusu-Ansah, den Martin geradeso mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, reagierte er prächtig. Dann war Schluss, und die Mannschaft bedankte sich bei den Fans für die Unterstützung.

Ingo Kahlisch freute sich über den Sieg. "Aber am spielerischen Verständnis der neu formierten Mannschaft ist noch einiges zu tun. Aber mit nun sieben Punkten haben wir wieder den Rücken frei." (D.N.)

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Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Gouhari, Sakata (69. Puhlmann), Zielke (G), Scholz, Becker – Aslan (G / 85. Kalan), Avcioglu (77. Pfefferkorn)

Tore:
1:0 Lettow (22.)
2:0 Berger (77.)