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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

LEHRSTUNDE IN SACHEN EFFIZIENZ

Im frisch renovierten Parkstadion gab es für den FSV Optik nichts zu holen - Rathenows Kicker kehrten mit einem bitteren 1:4 aus Neustrelitz zurück. Dabei wäre die Niederlage durchaus vermeidbar gewesen, doch Optik gelang es - trotz guten Spiels und leichter Überlegenheit in Hälfte eins - zu selten, Torgefahr zu erzeugen. Hocheffizient präsentierten sich dagegen die Gastgeber, die mit jedem Treffer selbstbewusster wurden und am Ende hochverdient gewannen.

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Patrik Scholz beim Versuch, Velimir Jovanovic zu stoppen

Im frisch renovierten Parkstadion gab es für den FSV Optik nichts zu holen - Rathenows Kicker kehrten mit einem bitteren 1:4 aus Neustrelitz zurück. Dabei wäre die Niederlage durchaus vermeidbar gewesen, doch Optik gelang es - trotz guten Spiels und leichter Überlegenheit in Hälfte eins - zu selten, Torgefahr zu erzeugen. Hocheffizient präsentierten sich dagegen die Gastgeber, die mit jedem Treffer selbstbewusster wurden und am Ende hochverdient gewannen. (N.R.)

Nach einer kurzen Abtastphase entwickelte sich in der ersten Hälfte ein interessantes Spiel, woran auch der FSV seinen Anteil hatte. Lange Zeit gestattete man den Norddeutschen keine Chance und kombinierte durchaus ansehnlich. Die ersten Ansätze von Torgefahr gingen vom Japaner Norikazu Sakata aus, der nach gut 20 Minuten einen Freistoß mit dem Hinterkopf in Richtung Tor beförderte und danach Andre Zielke in Szene setzte, der jedoch an Schlussmann Robert Schelenz hängen blieb.

Wenig später musste Schelenz aus seinem Gehäuse eilen, um vor dem von Saman Gouhari angespielten Ali Avcioglu am Ball zu sein. Den folgenden Eckball setze Tim Berger knapp neben das Tor. Dann kamen auch die Hausherren. Zunächst verfehlten auch sie, doch mit ihrer ersten echten Chance gingen sie in Führung: Nach einem Freistoß stieg Velimir Jovanovic am höchsten und köpfte unbedrängt ein (31.). Bei der nächsten Aktion musste TSG-Schlussmann Schelenz sein ganzes Können aufbieten, um den umgehenden Ausgleich zu verhindern. Einen 23-Meter-Freistoß von Mathias Lettow entschärfte er in großer Manier.

Den zweiten Durchgang begannen die Mecklenburger druckvoller. Lohn war das 2:0 nach 55 Minuten. Ausgansgpunkt war erneut ein Standard, diesmal eine Ecke. Ebenso frei wie beim 1:0 kam Benajmin Gaudian zum Kopfball und netzte ein. Danach machte Neustrelitz hinter der Mittellinie dicht und lauerte auf lange Bälle zum Konter. Diese kamen: In der 63. Minute wurde wiederum Gaudian geschickt. Kompromisslos verwandelte er freistehend zum 3:0.

Trainer Ingo Kahlisch versuchte alles und brachte drei frische Leute. Doch auch diese konnten die endgültige Entscheidung nicht verhindern. In der 71. Minute später nahm Benjamin Gaudian ein Anspiel von Velimir Jovanovic direkt. Mit diesem lupenreinen Hattrick zum 4:0 waren auch die letzten Zweifler unter den 395 Zuschauern verstummt. Positiv blieb zu vermelden, dass Optik sich nicht hängen ließ, sondern bis zum Schluss versuchte zu einem eigenen Erfolg zu kommen. Dieser gelang auch mit der letzten Aktion des Spiels. Tim Berger erzielte mit einem Kopfballtor nach einer Ecke den Ehrentreffer für Rathenow. (R.L.)

Ingo Kahlisch nach dem Spiel: "Dass wir einen ordentlichen Fußball spielen können, hat man in der ersten Halbzeit gesehen, wenn auch mit zu wenig Durchschlagskraft vor dem Tor. In der zweiten Hälfte sind wir zweimal ausgekontert worden und haben uns danach taktisch schlecht verhalten. Diese Niederlage wird uns aber nicht umwerfen. Wir müssen nur aufpassen, dass wir jetzt nicht in den Abstiegsstrudel geraten."

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Aufstellung: Sengespeick – Berger (G), M. Lettow, T. Lettow, Becker – Leroy (68. Puhlmann), Gouhari (68. Kalan), Zielke, Scholz, Sakata – Avcioglu (G / 68. Pfefferkorn)

Tore:
1:0 Jovanovic (31.)
2:0 Gaudian (55.)
3:0 Gaudian (63.)
4:0 Gaudian (71.)
4:1 Berger (90.)