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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

LANDESPOKAL

SOUVERÄN IN DIE NÄCHSTE RUNDE

Optik hat die Pokalhürde beim Angermünder FC souverän genommen. Vorgewarnt durch das Erstrundenspiel in Wittstock gingen die Rathenower die Partie diesmal mit der nötigen Portion Konzentration und Entschlossenheit an, so dass am Ende der regulären Spielzeit ein verdienter 4:2-Sieg zu Buche stand.

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Thomas Lettow (li.) feiert mit Andre Zielke dessen Tor zum 0:3 in der 64. Minute

Optik hat die Pokalhürde beim Angermünder FC souverän genommen. Vorgewarnt durch das Erstrundenspiel in Wittstock gingen die Rathenower die Partie diesmal mit der nötigen Portion Konzentration und Entschlossenheit an, so dass am Ende der regulären Spielzeit ein verdienter 4:2-Sieg zu Buche stand.

Erstmals war auch Neuzugang Arnis Arslan mit von der Partie, der heute im Mittelfeld - und nicht wie ursprünglich gemeldet im Angriff - auflief. Auch wenn die Luft noch nicht für 90 Minuten reichte, hinterließ der 19-jährige einen recht guten Eindruck und bereitete unter anderem das 0:2 durch Avcioglu mustergültig vor.

Darüber hinaus lieferte das Spiel kaum neue Erkenntnisse. Der Ball lief ordentlich durch die Reihen, die daraus resultierende Torgefahr bleibt allerdings ausbaufähig. Und dass die Gastgeber, die keineswegs enttäuschten und einige gute Angriffe vortrugen, beim Stand von 0:3 nach einem Konter noch einmal verkürzen konnten, dürfte Ingo Kahlisch kaum gefallen haben. Dennoch zeigte sich Optiks Coach sehr zufrieden über das Weiterkommen, wohl wissend, dass ein vermeintlicher Underdog im Pokal erst einmal bezwungen sein will. (N.R.)

Die erste Chance im Spiel hatten die Hausherren. Doch Wojciech Moskalewicz verzog. Danach übernahm der Oberligist das Kommando. In der dritten Minute beförderte er das Leder das erste Mal ins Netz, aber Absender Ali Avcioglu stand zuvor im Abseits. In der Folge versuchten sich mehrfach Ali Avcioglu und Dejan Kalan. Sie blieben ebenso erfolglos wie auf der Gegenseite Volkan Zafer. So benötigte der FSV einen Standard, um in Führung zu gehen. Die sechste Ecke segelte nach einer halben Stunde durch den Strafraum. Am langen Pfosten stand Tim Berger, der überlegt zum 0:1 abschloss. So blieb es auch bis zur Pause, da Patrik Scholz, Saman Gouhari und Tim Berger zu ungenau zielten.

Der zweite Durchgang begann schwungvoll. Nach 50 Minuten konnte Torwart Tony Franke einen Schuss von Saman Gouhari zur Ecke abwehren. Bei dieser bekam Ali Avcioglu zu wenig Druck hinter den Ball, so dass Franke das Leder halten und einen schnellen Gegenstoß einleiten konnte. Dabei musste Thomas Lettow einen Schuss von Volkan Zafer von der Linie kratzen. Dann wieder der FSV: Zunächst köpfte Andre Zielke einen Eckball übers Tor. Und in der 55. Minute bediente Neuzugang Anil Aslan mustergültig den in der Mitte mitgelaufenen Ali Avcioglu. Avcioglu traf ebenso per Direktabnahme zum 0:2. Nur 120 Sekunden darauf musste erneut ein Lettow auf der Linie klären. Diesmal war es Mathias, der dem Schuss von Keven Schmidt den Erfolg verwehrte. Doch tonangebend blieb der Favorit. Und in der 64. Minute erhöhte er. Nachdem die AFC-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam, zog Andre Zielke aus 20 Metern ab, noch abgefälscht von einem Anbwehrspieler schlug das Spielgerät ein.

Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken rückte auch Rathenows Hintermannschaft weiter mit auf. Das brachte weitere Möglichkeiten durch Junior, Saman Gouhari. Doch in der 76. Minute waren die Lücken im Abwehrverbund zu groß. Ein langer Ball brachte Volkan Zafer frei vors Tor. Der ließ sich die Chance nicht entgehen und verkürzte zur Freude der Angermünder unter den 265 Zuschauern. Fünf Minuten vor dem Ende stellte Saman Gouhari den alten Abstand wieder her. Nach schöner Vorarbeit von Junior schlenzte er das Leder unhaltbar ins Eck und bekam nach dem Spiel nicht nur deswegen ein Lob vom Trainer. Den Schlusspunkt indes setzten die Gastgeber. Nach einem Foul von Jerome Leroy zeigte Schiedsrichter Daniel Harting aus Dedelow auf den Elfmeterpunkt. Wojciech Moskalewicz ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zum 2:4-Endstand.

Trainer Ingo Kahlisch war mit dem Erreichen der nächsten Pokalrunde zufrieden. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war er es nur bedingt: „Wir waren haushoch überlegen. Teilweise waren wir aber in der Abwehr zu nachlässig. Aber ich freue mich, dass wir eine Runde weiter sind.“

Das für kommenden Samstag angesetzte Punktspiel gegen Germania Schöneiche muss verlegt werden, da beide Vereine Spieler für den U21-Länderpokal abstellen. Ingo Kahlisch bemüht sich ein Testspiel zu organisieren, hat aber noch keinen Gegner gefunden. (R.L.)

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Aufstellung: Baitz – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Iraki (65. Leroy / G), Aslan (55. Pfefferkorn), Zielke, Scholz, Gouhari – Avcioglu (65. Junior), Kalan

Tore:
0:1 Berger (30.)
0:2 Avcioglu (55.)
0:3 Zielke (64.)
1:3 Zafer (76.)
1:4 Gouhari (85.)
2:4 Moskulewicz (89./FE)