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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

PUNKTGEWINN BEI DEN FÜCHSEN

Mit einem 0:0 kehrten Rathenows Fußballer heute aus Reinickendorf zurück. Am Ende war es ein gewonnener Punkt gegen einen starken Aufsteiger, der mit etwas mehr Glück und Cleverness sogar früh für eine Entscheidung hätte sorgen können. So aber blieb Optik im Spiel und erkämpfte sich in einem zerfahrenen Spiel einen Punkt, mit dem am Ende beide Trainer sehr gut leben konnten.

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Andre Zielke im Kopfballduell mit Füchse-Kapitän Engin Okatan

Mit einem 0:0 kehrten Rathenows Fußballer heute aus Reinickendorf zurück. Am Ende war es ein gewonnener Punkt gegen einen starken Aufsteiger, der mit etwas mehr Glück und Cleverness sogar früh für eine Entscheidung hätte sorgen können. So aber blieb Optik im Spiel und erkämpfte sich in einem zerfahrenen Spiel einen Punkt, mit dem am Ende beide Trainer sehr gut leben konnten. (N.R.)

„Meine Mannschaft begann furios.“ konstatierte Füchse-Coach Christian Backs. Und erklärte damit Gelegenheiten für Engin Okatan, der nach noch nicht einmal einer Minute Martin Sengespeick zu einer Klasseparade zwang sowie Vahit Engin, dessen Schuss knapp über die Latte flog. Das erste Ausrufezeichen für den FSV setzte Patrik Scholz, der nach zwölf Minuten an Thomas Dame scheiterte. Im direkten Gegenzug die wohl klarste Chance der Hauptstädter: Mit dem Fuß parierte Sengespeick einen Volleyschuss von Serhat Aktuerk. Nach der anschließenden Flanke köpfte Patrick Baer völlig freistehend am Kasten vorbei.

Nach einer Viertelstunde bekam Optik die Partie in den Griff. Vor allem Tim Berger und Michael Puhlmann blockten die Angriffe zeitig ab. Und was doch in den Strafraum kam, wurde von den Lettow-Brüdern postwendend rausgeköpft. Kurz vor der Pause fast die Gästeführung: Ein Schuss von Ali Iraki aufs rechte Eck wurde abgefälscht. Für Dame unerreichbar prallte das Leder an den linken Pfosten und von dort ins Aus. Die gut 30 Optikfans unter den knapp den 150 Zuschauern hatten den Ball schon im Tor gesehen.

Auch nach dem Wechsel hatte Reinickendorf die erste Möglichkeit. Ferdi Goergen brachte das Kunststück fertig aus zwei Metern übers Tor zu schießen. Für den FSV setzte Patrik Scholz einen Schuss aus der Drehung neben den Pfosten. Nach einer Stunde Spielzeit landete der Ball nach einer unübersichtlichen Situation an der Latte. Den Nachschuss von Engin Okatan klärte Michael Puhlmann vor der Linie. Damit leitete er einen Konter ein, bei dem Daniel Pfefferkorn im letzten Moment noch abgeblockt wurde.

Diese Aufzählung torgefährlicher Aktionen täuscht etwas. Zumeist spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen ab. Erst in den letzten Minuten, als beide Teams den Sieg wollten, wurde es wieder aufregend. Zunächst hielt Martin Sengespeick gegen Ertan Yatkiner. Dann wurde Ali Iraki bei seinem tollen Solo vom letzten Mann noch erfolgreich gestört. In der 86. Minute eine spektakuläre Abwehr vom Optik-Keeper gegen Serhat Aktuerks Volleyschuss. Auf der anderen Seite zwang Patrik Scholz Thomas Dame zu seiner größten Parade. Bei der letzten Gelegenheit, einem Konter von Ali Sinan, klärten Martin Sengespeick und Thomas Lettow mit vereinten Kräften. Dann pfiff Schiedsrichter Enrico Barsch aus Wismar, der bei den Gastgebern viel durchgehen ließ, ab. (D.N.)

Füchse-Trainer Christian Backs: "Für uns als Aufsteiger ist das mit sieben Punkten ein gelungener Start in die Saison. Wir nehmen diesen Punkt heute gerne mit. Auch wenn ich meine Mannschaft vom Chancenverhältnis vorn gesehen habe, geht das 0:0 in Ordnung."

Ingo Kahlisch: „Mit ihrer aggressiven und schnellen Spielweise bereiteten uns die Füchse anfangs Probleme. Wir kamen kaum zum Aufbauen. Insofern ist der Auswärtspunkt okay. Unsere Jungs sind aber alle sehr ehrgeizig. Wir werden fleißig weiterarbeiten. Dann bekommen die Fans auch wieder spielerisch stärkere Leistungen zu sehen.“

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Das Spiel aus Füchse-Sicht >>

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow, T. Lettow – Iraki, Zielke, Puhlmann, Scholz, Gouhari – Avcioglu (G), Pfefferkorn (64. Kalan)