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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

RIESENJUBEL NACH DEM ERSTEN DREIER

Die Heimpremiere ist geglückt - gegen den BFC Preussen gab es einen hoch verdienten 3:1-Sieg. Zunächst war die Partie ein Abziehbild des letzten Aufeinandertreffens: Optik machte das Spiel, vergab aber reihenweise beste Gelegenheiten. Erst in der 74. Minute besorgte der starke Berger per Kopf das 1:0. Damit war der Bann gebrochen, Kalan erhöhte nur drei Minuten später per Lupfer auf 2:0. Zwar konnten die Gäste durch Wiesner verkürzen (80.), doch Gouhari machte in der 82. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel alles klar.

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Saman Gouhari freut sich über seinen ersten Treffer im Optik-Dress

Die Heimpremiere ist geglückt - gegen den BFC Preussen gab es einen hoch verdienten 3:1-Sieg. Zunächst war die Partie ein Abziehbild des letzten Aufeinandertreffens: Optik machte das Spiel, vergab aber reihenweise beste Gelegenheiten. Erst in der 74. Minute besorgte der starke Berger per Kopf das 1:0. Damit war der Bann gebrochen, Kalan erhöhte nur drei Minuten später per Lupfer auf 2:0. Zwar konnten die Gäste durch Wiesner verkürzen (80.), doch Gouhari machte in der 82. Minute mit einem Schuss aus spitzem Winkel alles klar.

Überglücklich und erleichtert zeigte sich nach dem Spiel Ingo Kahlisch: "Man ist mit 52 immer noch aufgeregt wie ein kleines Kind. Ich freue mich riesig über die drei Punkte. Die Mannschaft hat sich ordentlich bewegt und verdient gewonnen." Untröstlich war dagegen Ali Avcioglu, der unermüdlich rackerte und rannte, dem aber einfach kein Treffer gelingen wollte. Doch sein Trainer fand für ihn tröstende Worte: "Der Junge wird bei uns noch seine Tore machen." Anschließend verriet Ingo Kahlisch noch seinen Schlachtplan für diese Saison: "Wir wollen zu Hause ein Bollwerk werden!" Ein guter Anfang wurde heute gemacht... (N.R.)

Spielbericht:
Optik begann sehr schwungvoll. Bereits nach drei Minuten wurde ein Kopfball von Ali Avcioglu von der Linie gekratzt. In der Folge erspielten sich die Gastgeber ein deutliches Übergewicht an Chancen. Daniel Pfefferkorn schoss nach einer Viertelstunde neben das Tor. Und kurz darauf wurde Ali Avcioglus Versuch gerade noch abgeblockt. Die beste Möglichkeit hatte erneut Avcioglu, der nach 26 Minuten den Pfosten traf. Bis zur Pause hatte Ali noch zwei Chancen, traf aber wiederum nicht.

Nach dem Wechsel änderte sich die Partie nicht. Nur zwei Minuten nach Wiederanpiff klärte gerade so Marco Fink vor dem einschussbereiten Tim Berger zur Ecke. Danach vergab noch zweimal Ali Avcioglu. Mit den Einwechselungen von Junior und Dejan Kalan, die für die ausgepowerten und die Abwehr mürbe gekämpften Spitzen kamen, wurde das Spiel rasant. 74. Minute, langer Freistoß Patrik Scholz: In der Mitte stieg Tim Berger am höchsten und erlöste die 200 Zuschauer mit seinem Kopfballtor. Nur drei Minuten später setzte sich Junior im Strafraum energisch durch und legte auf Dejan Kalan ab. Der überlupfte den herausgelaufenen Stefan Maus zum 2:0.

Erneut drei Minuten später machten es die Gäste kurzzeitig wieder spannend. Nach einer Hereingabe von rechts stand Mike Wiesner zentral frei und brauchte nur noch den Fuß hinzuhalten. Diesmal dauerte es nur 120 Sekunden bis zum nächsten Tor. Ausgangspunkt war Junior, der Ali Iraki auf links schickte. Dessen Eingabe verpasste zwar Dejan Kalan, doch von rechts nahm Saman Gouhari den Ball mit vollem Risiko und schloss aus spitzem Winkel ab. Kurz darauf beendete Schiedsrichter Steffen Hösel aus Graal-Müritz die Partie und der FSV hatte die Punkte eingefahren. (R.L.)

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Tore:
1:0 Berger (74.)
2:0 Kalan (77.)
2:1 Wiesner (80.)
3:1 Gouhari (82.)

Aufstellung: Sengespeick – Berger, M. Lettow (G), T. Lettow – Gouhari, Puhlmann, Scholz (G), Iraki, Leroy (60. Zielke) – Avcioglu (72. da Silva Junior), Pfefferkorn (72. Kalan)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Johann Gajda: „Wir machen noch zu viele Fehler. Aber die jungen Leute haben heute trotzdem ordentlichen Fußball gespielt. Jeder, der Ahnung von Fußball hat, weiß, dass man innerhalb von vier Wochen aus jungen Spielern keine reifen Oberligaspieler macht. Aber wir haben wieder etwas Positives aus dem Spiel mitgenommen.“

Bürgermeister Ronald Seeger: „Das war ein schweres Spiel. Rathenow, mit junger Mannschaft, hat sich den Sieg verdient. Nicht überzeugend fand ich die Chancenverwertung. Aber mit dem Ergebnis bin ich zufrieden.“

Optik-Fan „Sohni“ Kornheim: „Insgesamt bin ich zufrieden. Einziger Mangel heut: Die Chancenauswertung. Dennoch ist der BFC mit 3:1 noch gut bedient. Hut ab und ein Lob an Ingo Kahlisch. In der Kürze muss man erstmal eine Mannschaft zusammenkriegen.“