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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

KEINE PUNKTE ZUM AUFTAKT - 1:3 IN GREIFSWALD

Der FSV Optik ist - beinahe schon traditionsgemäß - mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Mit 1:3 unterlagen die Rathenower beim Greifswalder SV, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und am Ende verdient die Oberhand behielt. Vor allem in punkto Abgebrühtheit und Zweikampfverhalten - wenn auch nicht immer fair - hatten die Norddeutschen der jungen Optik-Elf einiges voraus.

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Das erste Gegentor der Saison: Lars Kampf köpft nach sieben Minuten zum 0:1 ein

Der FSV Optik ist - beinahe schon traditionsgemäß - mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Mit 1:3 unterlagen die Rathenower beim Greifswalder SV, der seiner Favoritenrolle gerecht wurde und am Ende verdient die Oberhand behielt. Vor allem in punkto Abgebrühtheit und Zweikampfverhalten - wenn auch nicht immer fair - hatten die Norddeutschen der jungen Optik-Elf einiges voraus.

Schon nach wenigen Sekunden hätten die Norddeutschen führen können. In einen zu kurzen Rückpass von Thomas Lettow spritzte Ronny Krüger, dessen Heber das Ziel jedoch verfehlte. In der siebenten Minute das 1:0: Nachdem sich Olaf Prieske auf links durchgesetzt hatte, war Lars Kampf erfolgreich. Optik war nicht allzu geschockt. Nach etwa 20 Minuten waren die Havelländer spielerisch gleichwertig. Der Gegner wurde vom eigenen Strafraum ferngehalten. Selbst Torgefahr zu erzielen gelang aber nur selten. Erst als Daniel Pfefferkorn in der 26. Minute in den Strafraum eindrang, musste die GSV-Abwehr eingreifen. Felix Ackermann konnte im letzten Moment klären. Kurz darauf ein Freistoß von Patrik Scholz aus spitzem Winkel. Da hatte Torhüter Paul Süssmuth viel Mühe.

In der 37. Minute fiel das 2:0. Christian Orend konnte vom rechten Flügel ungehindert flanken. Aus Nahdistanz hatte erneut Lars Kampf keine Mühe zu vollenden. Beinahe hätte Orend noch vor der Pause nachgelegt. Doch sein Schuss nach langem Solo strich Zentimeter am Pfosten vorbei. Dramatisch wurde es in der 45. Minute: Nach einem nicht geahndeten Ellenbogencheck von Lars Kampf an Tim Berger konzentrierte sich die Rathenower Abwehr auf Schiedsrichter Gunnar Melms aus Osterburg. Das nutzte Thomas Möller zu einem Kracher aus 22 Metern ans Lattenkreuz. Im direkten Gegenzug konnte Süssmuth den Versuch von Jerome Leroy nicht festhalten. Der Nachschuss von Ali Avcioglu strich ganz knapp am langen Pfosten vorbei.

Auch nach dem Wechsel begann der GSV sehr druckvoll. Lohn war das 3:0 in der 51. Minute. Diesmal war Kampf Vorbereiter. Christian Orends platzierter Kopfball schlug unhaltbar im Winkel ein. Diesmal fing sich Optik sehr schnell. Ein Volleyschuss von Saman Gouhari, bei dem Paul Süssmuth stark reagierte sowie eine tolle Kombination über Patrik Scholz und Gouhari, die Daniel Pfefferkorn mit einem Direktschuss abschloss setzten erste Achtungszeichen. Auch auf der Gegenseite, die sich nun mehr aufs Kontern verlegte, gab es Gelegenheiten. Steffen Seering verzog einmal und traf in der 63. Minute völlig freistehend das Außennetz.

In der letzten 20 Minuten kam Optik immer besser auf. Immer, wenn über außen Druck aufgebaut wurde, zeigte sich, dass die Abwehr der Boddenstädter durchaus verwundbar war. Teilweise griffen sie auch zu unfairen Mitteln. So durfte Lars Kampf auch nach seiner zweiten Tätlichkeit mit Milde des inkonsequenten Referees rechnen. Erst als das Spiel fast vorbei war, pfiff er auch auf der anderen Seite. Daniel Pfefferkorn hatte sich gleich zweimal gegen Felix Ackermann behauptet. Als er dann im Strafraum ein drittes Mal attackiert wurde, gab es Elfmeter. Patrik Scholz verwandelte flach rechts. Doch Melms ließ wiederholen. „Scholle“ machte es auch im zweiten Versuch sicher.

Ingo Kahlisch gratulierte zunächst seinem Kollegen Andreas Zachhuber zum insgesamt verdienten Sieg, um anzufügen: „Die Gastgeber waren einfach cleverer. Meine junge Truppe hat sich nicht so schlecht präsentiert. Wir werden hart arbeiten, um uns Woche für Woche zu steigern. Geärgert habe ich mich über die indiskutable Schiedsrichterleistung.“ (D.N.)

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Tore:
1:0 Kampf (7.)
2:0 Kampf (37.)
3:0 Orend (51.)
3:1 Scholz (88./FE)

Aufstellung: Sengespeick – Berger (G), M. Lettow, T. Lettow – Gouhari (G), Becker, Scholz (G), Puhlmann (G / 64. Zielke), Leroy (64. Iraki) – Avcioglu (77. Junior), Pfefferkorn