FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

AM ENDE GING DIE LUFT AUS

Im heißesten Spiel des Jahres - die Anzeigetafel im Berliner Mommsenstadion zeigte 34 Grad - unterlag der FSV Optik bei Tennis Borussia mit 1:4. Dabei sah es bis zur Halbzeit nicht nach einer Niederlage für die Rathenower aus, die sehr gut standen, auch mehr Chancen für sich verbuchten, am Ende aber einer kräftezehrenden Saison Tribut zollen mussten.

TeBe-Torhüter Timo Hampf rettet vor Patrik Scholz. Foto: Heike Wilisch

Im heißesten Spiel des Jahres - die Anzeigetafel im Berliner Mommsenstadion zeigte 34 Grad - unterlag der FSV Optik bei Tennis Borussia mit 1:4. Dabei sah es bis zur Halbzeit nicht nach einer Niederlage für die Rathenower aus, die sehr gut standen, auch mehr Chancen für sich verbuchten, am Ende aber einer kräftezehrenden Saison Tribut zollen mussten.

Rathenows Kicker hatten sich offenbar viel vorgenommen und so entwickelte sich trotz der tropischen Temperaturen von Beginn an ein flottes Spiel. Schon nach zwei Minuten musste TeBe-Keeper Timo Hampf eingreifen, als er nach einer Ecke von Slim Jaballah bei Mario Delvalles Flachschuss abtauchen musste. Auf der Gegenseite hatte Gökhan Aydin beim Schussversuch von Ümit Ergirdi in der 13. Minute keine Probleme. Die bekam dafür Hampf, dem ein 18-Meter-Knaller von Scholz durch die Finger flutschte und Glück hatte, dass der Ball haarscharf nebem dem Pfosten ins Aus rollte. Den anschließenden Eckball köpfte Zielke knapp übers Tor. Weiter ging es mit einem Kopfballversuch von Mario Delvalle sowie einer Direktabnahme von Thomas Lettow.

Es war die stärkste Phase der Rathenower und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ball im Borussen-Tor landen würde. In der 26. Minute hatten die über 50 mitgereisten Rathenower Fans den Torjubel schon auf den Lippen, doch Hampf lenkte Thomas Lettows Kopfball mit den Fingerspitzen gerade noch über die Latte. Den anschließenden Eckball köpfte Mario Delvalle knapp vorbei. Auch danach Chancen für Ingo Kahlisch Jungs, doch weder Pfefferkorn noch Scholz brachten den Ball über die Linie. Dafür beinahe die eiskalte Dusche in der 37. Minute: Eine Hereingabe von Fuß jagte Tebes Torjäger vom Dienst, Halil Savran, völlig freistehend aus fünf Metern über die Latte.

Dann ging es endlich in die wohlverdiente Halbzeitpause, die dem Rathenower Spiel allerdings nicht gut tat. Stattdessen war TeBe plötzlich da. Gleich der erste Angriff landete im Tor, wurde allerdings wegen eines voraus gegangenen Handspiels nicht anerkannt. Doch die Berliner wirbelten weiter und kamen in der 56. Minute zum 1:0 als Fuß am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Zehn Minuten später war Sturmpartner Savran zur Stelle und erhöhte auf 2:0. Ingo Kahlisch versuchte noch einmal alles, brachte mit Wedemann, Gündogdu und Becker drei frische Leute. Und als Till Wedemann in der 74. Minute eine Flanke von Gündogdu über die Linie drückte, keimte beim Optik-Anhang tatsächlich noch einmal Hoffnung auf. Und fast wäre auch das 2:2 gefallen, doch Zielkes Schuss von der Strafraumgrenze klärte TeBe-Verteidiger Kalkan auf der Linie.

Der FSV hatte inzwischen alles nach vorne geworfen und wurde hinten naturgemäß umso anfälliger. Nach einem Konter machte Fuß für TeBe alles klar und schoss zum 3:1 ein, Rathenows Defensive machte hierbei keine gute Figur. Den Schlusspunkt setzte ein weiteres Mal Savran, der nach Vorarbeit von Fuß zum 4:1-Endstand abstaubte.

Aufstellung: Aydin - Delvalle, Szabo, Berger - Weidner (67. Becker), Jaballah (62. Gündogdu), Kellner, Zielke (G), T. Lettow - Scholz, Pfefferkorn (62. Wedemann)

Tore:
1:0 Fuß (56.)
2:0 Savran (64.)
2:1 Wedemann (74.)
3:1 Fuß (80.)
4:1 Savran (90.)