FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

WIEDER MAL KEIN TOR

So hatte man sich den Saisonabschluss im Vogelgesang irgendwie nicht vorgestellt. Gegen den Tabellenvierzehnten BFC Preussen setzte es eine 0:1-Niederlage. Die Spielanalyse fällt kurz und knapp aus: Optik schießt - trotz bester Chancen - einfach keine Tore mehr. Das macht auch die Bilanz der letzten Spiele deutlich. Ein einziger Treffer steht dort nach fünf Partien zu Buche - am Ende leider zu wenig, um einer phänomenalen Saison das Sahnehäubchen aufzusetzen.

Chancen gab es, wie hier in der 30. Minute durch Andre Zielke, mehr als genug.

So hatte man sich den Saisonabschluss im Vogelgesang irgendwie nicht vorgestellt. Gegen den Tabellenvierzehnten BFC Preussen setzte es eine 0:1-Niederlage. Die Spielanalyse fällt kurz und knapp aus: Optik schießt - trotz bester Chancen - einfach keine Tore mehr. Das macht auch die Bilanz der letzten Spiele deutlich. Ein einziger Treffer steht dort nach fünf Partien zu Buche - am Ende leider zu wenig, um einer phänomenalen Saison das Sahnehäubchen aufzusetzen. (N.R.)

Spielbericht von Detlev Nießner:

„Ein bisschen enttäuscht vom Spiel, aber in der Saison über den Erwartungen“ (Bürgermeister Seeger), „Eine vermeidbare Niederlage, nach gutem Anfang sehr enttäuscht von der zweiten Hälfte“ (Hauptsponsor Norbert Ohst); die Statements nach dem Spiel ähnelten sich. Beim FSV Optik zeigte sich auch im letzten Heimspiel, wo die Probleme liegen.

[img_li]OptikBilder/Saison07_08/Newsbilder07_08/Preussen/op_preus_pfeffer.jpg[/img_li]Zu Beginn schienen beide Teams den offenen Schlagabtausch zu suchen. Ein Volleyschuss von Daniel Pfefferkorn auf der einen, missglückte Versuche von Alexander Helfrich und Jens-Hendrik Kloeren auf der anderen Seite weckten Appetit auf mehr. Nach etwa einer Viertelstunde sammelte sich die geballte schwarz-weiße Streitmacht vor dem eigenen Strafraum. Trotzdem ergaben sich Chancen. Ein Solo von Daniel Pfefferkorn endete in den Armen von Stefan Maus. Auch in der 25. Minute blieb der BFC-Keeper Sieger, als er zunächst gegen Till Wedemann parierte, um anschließend auch den Nachschuss von Ekin Gündogdu zu halten. Nach einer halben Stunde köpfte Andre Zielke nach Freistoß von Ekin Gündogdu freistehend vorbei. Große Aufregung unter den 350 Fans gab es in der 37. Minute, als Zvonomir Penava im Rücken von Schiedsrichter Alrik Luther aus Halle eine Tätlichkeit an Till Wedemann beging. Kurz vor der Pause noch ein Aufsetzer von Mathias Lettow, bei dem sich Maus erneut auszeichnen konnte.

Gleich nach dem Wechsel die Entscheidung: Eine eigentlich misslungene Flanke von Piotr Orzel lenkte Gökhan Aydin unglücklich an die Latte. Nachdem zwei Spieler das Leder verpassten, staubte Jens-Hendrik Kloeren zum 0:1 ab. Nur zwei Minuten später die Riesenchance zum Ausgleich. Ekin Gündogdu hatte den Torwart bereits ausgespielt, passte dann zu ungenau auf den mitgelaufenen Daniel Pfefferkorn. Ab der 63. Minute war Optik in Überzahl. Der schon verwarnte Marko Fink foulte Thomas Lettow und musste mit Gelb-Rot vom Platz. Unfassbar die Szene drei Minuten später. Jonas Weidner, Till Wedemann und Dejan Kalan liefen nach missglückter Abseitsfalle allein auf das Tor zu, brachten aber das Kunststück fertig, Stefan Maus anzuschießen. Optik versuchte weiterhin alles. Aber Mathias Lettow köpfte freistehend vorbei. Eine Viertelstunde vor Schluss schien das 1:1 endlich fällig. Till Wedemann hatte sich durchgesetzt und lief frei aufs Tor zu. Schon im Strafraum wurde er von Piotr Orzel umgestoßen. Zum Entsetzen der Zuschauer ließ der Unparteiische weiterspielen. Die letzte Möglichkeit hatte Tim Berger, dessen Kopfball aus fünf Metern am Pfosten vorbeiflog. So blieb es bei der bitteren Niederlage. (D.N.)

Aufstellung: Aydin – Berger (G), Delvalle, M. Lettow (80. Szabo) –Zielke, Kellner – Weidner, Gündogdu (58. Jaballah), T. Lettow – Wedemann, Pfefferkorn (G / 58. Kalan)

Tor: 0:1 Kloeren (49.)

Stimmen zum Spiel:

Gästetrainer Jürgen Görlitz: „Vor dem Spiel habe ich den Jungs gesagt, wir müssen nicht immer die bessere Mannschaft sein, sondern mal siegen. Heute hat's geklappt. Trotzdem Glückwunsch an Optik. Ich war lange nicht hier. Wenn ich sehe, was hier gemacht wurde, muss ich sagen, der Verein hat sich unglaublich entwickelt.“

Ingo Kahlisch: „Das war eine ganz bittere Niederlage. Wieder zeigte sich, wenn wir das Spiel machen müssen, haben wir Schwierigkeiten. Vor dem Tor sind wir nicht abgeklärt, nicht eiskalt. Daraus gilt es Schlüsse zu ziehen und die Mannschaft bis zum TeBe-Spiel wieder aufzurichten.“

„Acki“: „Man darf das heutige Spiel nicht alleine sehen. In der gesamten Saison gibt es keine Abstriche. Das war eine tolle Leistung. Die Mannschaft ist sehr jung und strebt eventuell nächstes Jahr den Aufstieg an. Dazu muss aber am Volkspark Vogelgesang noch einiges wie zum Beispiel die Zuwegung aber auch in punkto Sicherheit verbessert werden. Dies muss heute schon eingeplant werden. Die Stadt ist in der Pflicht die entsprechenden Voraussetzungen, auch finanziell, zu schaffen.“