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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

CHANCEN NICHT GENUTZT: NIEDERLAGE GEGEN BFC

Optik hat gegen den BFC Dynamo eine unnötige 0:2-Niederlage kassiert. Unnötig, weil die Gäste so überragend nicht waren. Unnötig, weil die erste Halbzeit verschlafen wurde. Und unnötig vor allem, weil in Hälfte zwei (O-Ton Kahlisch: "Da haben wir gezeigt, was wir können.") sämtliche sich bietende Torchancen vergeben wurden. Und so zeigte sich denn auch Gäste-Trainer Volkan Uluc "glücklich, dass wir auf diesem heißen Pflaster gewonnen haben. Aber mein Freund Ingo weiß, es ist noch nichts entschieden."

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Bittere Enttäuschung nach dem Schlusspfiff bei Matze Kellner, Ekin Gündogdu, Murat Turhan und Martin Sengespeick

Optik hat gegen den BFC Dynamo eine unnötige 0:2-Niederlage kassiert. Unnötig, weil die Gäste so überragend nicht waren. Unnötig, weil die erste Halbzeit verschlafen wurde. Und unnötig vor allem, weil in Hälfte zwei (O-Ton Kahlisch: "Da haben wir gezeigt, was wir können.") sämtliche sich bietende Torchancen vergeben wurden. Und so zeigte sich denn auch Gäste-Trainer Volkan Uluc "glücklich, dass wir auf diesem heißen Pflaster gewonnen haben. Aber mein Freund Ingo weiß, es ist noch nichts entschieden." (N.R.)

Schon in der Anfangsphase fielen zwei Treffer. Doch sowohl Christian Ritter, als auch Patrik Scholz standen beim Abschluss im Abseits. Regulär dann der Versuch von Ritter nach einer Viertelstunde, als er nach einem missglückten Abwehrversuch von Tim Berger zum 0:1 ins lange Eck schoss. Unmittelbar davor hatte Optik eine gute Gelegenheit, als sich Till Wedemann über rechts durchsetzte, aus spitzem Winkel aber schoss statt auf zwei mitgelaufene Mannschaftskameraden zu passen.

Mit aggressivem Zweikampfverhalten kauften die Hauptstädter in dieser Phase dem FSV den Schneid ab. Optik war zwar optisch überlegen. Der BFC agierte jedoch zielstrebiger, was ihm vor allem im Mittelfeld ein Übergewicht einbrachte. Sekunden vor dem Pausenpfiff des guten Schiedsrichters Marcel Bartsch aus Neustadt-Glewe die einzige vergebene Chance des zehnfachen DDR-Meisters: Christian Ritter mogelte sich durch die gesamte Abwehr und verzog dann knapp.

Nach dem Wechsel stellte Rathenow um. Mario Manuel Delvalle Silva ging in die Abwehr zurück. Dafür kam mit Daniel Pfefferkorn ein zweiter Stürmer. Das tat dem Spiel der Havelländer gut. Innerhalb von 60 Sekunden scheiterte erst Till Wedemann an Nico Thomaschewski. Nach der anschließenden Ecke köpfte Mario Manuel Delvalle Silva vorbei. Und kurz darauf vollbrachte der BFC-Keeper seine größte Tat, las er den Lupfer des von Patrik Scholz freigespielten Till Wedemann entschärfte. Da Patrik Scholz und Ekin Gündogdu mit ihren Freistößen eben so wenig ins Tor trafen wie Slim Jaballah mit seinem Kopfball nach Jonas Weidner-Flanke stand es auch nach 70 Minuten 0:1.

Dann hätte der Ausgleich fallen müssen. Till Wedemann stand zwölf Meter vor dem Tor völlig frei. Statt ins Eck zu schieben entschloss er sich zu einem Vollspannschuss, der über die Latte flog. Besser machte es fünf Minuten später auf der anderen Seite Benjamin Griesert. Nach gutem Solo platzierte er das Leder zum 0:2 ins linke Eck. Selbst als in der 81. Minute der schon verwarnte Patrik Scholz bei einem Rettungsversuch zu spät kam und folgerichtig mit Gelb-Rot vom Platz musste, gab Optik nicht auf. Doch auch Matthias Kellners Schuss landete in den Armen von Thomaschewski. Nachdem Till Wedemann die letzte Möglichkeit vergeben hatte, durfte Dynamo mit seinen 300 friedlich gebliebenen Fans feiern. (D.N.)

Volkan Uluc: "Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird. Rathenow ist immer eine der schwersten Auswärtspartien. Wir haben heute sehr diszipliniert gestanden und hatten das Glück, gleich das Führungstor zu erzielen. Was mir dann aber nicht so gefallen hat, ist, dass wir versucht haben, das Ergebnis zu verwalten. Durch eine schöne Einzelleistung von Benjamin Griesert machen wir dann zum Glück das 2:0. Ein Knackpunkt im Spiel war sicherlich, als Till Wedemann zentral vergeben hat. Ich bin sehr glücklich, dass wir auf diesem heißen Pflaster gewonnen haben. Rathenow spielt eine sensationelle Saison und mein Freund Ingo weiß, es ist noch nichts entschieden."

Ingo Kahlisch:
"In der ersten Halbzeit haben die Spieler die taktische Order nicht befolgt, darüber müssen wir sprechen, aber das machen wir intern. Die zweite Halbzeit war in Ordnung, da haben wir gezeigt, was wir können. Wir haben heute alles versucht, aber leider unsere klaren Chancen nicht genutzt."

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Aufstellung: Aydin – Berger (46. Pfefferkorn), Szabo, M. Lettow – Delvalle Silva – Weidner (78. Becker), Gündogdu (78. Turhan), Kellner, Scholz (81. GR), Jaballah – Wedemann