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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

1:1 BEIM SPITZENREITER

Der nach dem Rostock-Spiel vielbeschworene "Ruck" ist tatsächlich zu spüren. Dem starken Auftritt gegen Lichterfelde folgte heute ein alles in allem verdientes 1:1 bei Herthas U23. Nach den mageren Auftritten zu Beginn der Rückrunde scheint also beim FSV der Knoten gerade rechtzeitig geplatzt zu sein. Doch bei aller Euphorie warnte Ingo Kahlisch: "Der Punkt ist nur etwas wert, wenn wir nächste Woche gegen Torgelow nachlegen."

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Der nach dem Rostock-Spiel vielbeschworene "Ruck" ist tatsächlich zu spüren. Dem starken Auftritt gegen Lichterfelde folgte heute ein alles in allem verdientes 1:1 bei Herthas U23. Nach den mageren Auftritten zu Beginn der Rückrunde scheint also beim FSV der Knoten gerade rechtzeitig geplatzt zu sein. Doch bei aller Euphorie warnte Ingo Kahlisch: "Der Punkt ist nur etwas wert, wenn wir nächste Woche gegen Torgelow nachlegen."

Da Andre Zielkes Flieger rechtzeitig gelandet war, konnte Kahlisch auf die gleiche Aufstellung wie gegen Lichterfelde zurückgreifen. Die begann gleich sehr forsch und überrumpelte damit offenbar den Spitzenreiter (Trainer Heine: "Da haben wir ohne Biss gespielt"). Doch Gündogdu aus der Drehung sowie Kellner konnten ihre Chancen nicht nutzen.

Etwa ab der 20. Minute übernahmen die Haupststädter dann aber das Kommando und erspielten sich auch einige hochkarätige Chancen. Die besten entschärfte Optik-Keeper Gökhan Aydin zunächst gegen Manuel Schmiedebach per Fußparade (32.) und dann mit einer starken Reaktion gegen Ibrahima Traore. Dass dann quasi mit dem Halbzeitpfiff doch noch das 1:0 für Hertha fiel, war zwar vom Zeitpunkt her unglücklich, aber nicht unverdient. Bilal Cubukcu hatte eine Flanke aus Nahdistanz verwertet.

[img_re]OptikBilder/Saison07_08/Newsbilder07_08/Hertha/hert_op.jpg[/img_re]Gleich mit Wiederanpfiff versuchte der Spitzenreiter, den Sack zu zumachen, und wäre Ibrahima Traore in der 48. Minute nicht an Aydin gescheitert, als er allein auf den Rathenower Schlussmann zulief, wäre das Spiel womöglich gelaufen gewesen. Stattdessen waren die Roten plötzlich da: Einen Freistoß von Patrik Scholz verlängerte Mario Delvalle per Kopf ins lange Eck, wobei Herthas Torhüter Nico Burchert keine gute Figur machte.

Nach dem Ausgleich war das Spiel plötzlich wieder offen. Hertha wie auch Optik starteten immer wieder schnelle Angriffe, ohne sich allerdings entscheidend durchsetzen zu können. So blieb es trotz weniger klarer Torchancen bis zum Abpfiff eine sehenswerte und flotte Oberligapartie. Nach dem Abfiff bedankten sich die Optik-Spieler beim treuen Anhang, der die Mannschaft über 90 Minuten lautstark unterstützt hatte, wofür es auch von Ingo Kahlisch ein Extralob gab.

[img_li]OptikBilder/Saison07_08/Newsbilder07_08/Hertha/hert_op_heine.jpg[/img_li]Und auch sonst zeigte sich Optiks Coach rundum zufrieden: "Ich habe meiner Mannschaft gerade eben nochmal ein Riesenkompliment gemacht für die Leistung, die sie hier gezeigt hat. Ich denke es war hier alles drin. Wir hätten verlieren können, wir hätten aber auch noch gewinnen können. Wie wir uns hier präsentiert haben, das war wirklich top." Karsten Heines Stimmungslage sah etwas anders aus. Herthas Trainer zeigte sich vor allem ob der schwachen Anfangsphase und der vergebenen Chancen enttäuscht: "Am Ende muss man aber mit dem 1:1 zufrieden sein, wenn man seine Chancen nicht nutzt." (N.R.)

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Tore:
1:0 Cubukcu (45.)
1:1 Delvalle (55.)

Aufstellung: Aydin – Berger (G), Delvalle, T. Lettow – Zielke – Weidner (56. Becker), Kellner, Scholz, Jaballah (G) – Gündogdu (86. M. Lettow) – Wedemann (G)