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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

OPTIK BLEIBT IM RENNEN

1:0 gewonnen, zum elften Mal in Folge ungeschlagen, dazu der vorläufige Sprung auf Platz drei. Und dennoch wenig zu spüren von Aufstiegseuphorie am Vogelgesang: "Nach diesem Spiel heute brauchen wir uns mit dem Aufstieg erst einmal nicht zu befassen", so das nüchterne Fazit von Ingo Kahlisch nach einer Partie, in der Optik sich gegen einen vermeintlich leichten Gegner erneut schwer tat und erst in der 86. Minute durch einen Freistoßhammer von Patrik Scholz zum Sieg kam.
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Murat Turhan (Mitte) hatte in Halbzeit Eins zweimal die Rathenower Führung auf dem Fuß

1:0 gewonnen, zum elften Mal in Folge ungeschlagen, dazu der vorläufige Sprung auf Platz drei. Und dennoch wenig zu spüren von Aufstiegseuphorie am Vogelgesang: "Nach diesem Spiel heute brauchen wir uns mit dem Aufstieg erst einmal nicht zu befassen", so das nüchterne Fazit von Ingo Kahlisch nach einer Partie, in der Optik sich gegen einen vermeintlich leichten Gegner erneut schwer tat und erst in der 86. Minute durch einen Freistoßhammer von Patrik Scholz zum Sieg kam.

Ganz so negativ dürfte das Fazit des neutralen Zuschauers dann aber doch nicht ausfallen. Gegen eine taktisch hervorragend eingestellte Berliner Mannschaft gab es durchaus schöne Spielzüge zu sehen, auch Torchancen wurden herausgespielt, doch fehlte es am nötigen Quentchen Entschlossenheit und dem unbedingten Willen, das Tor zu machen, was auch Ingo Kahlisch bemängelte: "Das Tor war der erste Schuss, wo wir überhaupt richtig durchgeladen haben, ansonsten haben wir hier heute A-Jugend-Fußball gesehen. Für die Zuschauer war es natürlich eine spannende und unterhaltsame Partie mit einem Happy End für uns."

[img_re]OptikBilder/Saison07_08/Newsbilder07_08/BAK/bak_trainer.jpg[/img_re]Sein Gegenüber Bülent Gündogdu sah heute die Möglichkeit, "hier einen Punkt zu klauen. So schwach wie heute, werden wir Optik wohl nie wieder begegnen, sie haben sich gegen unsere Defensive sehr schwer getan." Mit der Freistoßentscheidung, die kurz vor Schluss die Entscheidung brachte, war der Gästetrainer zwar alles andere als einverstanden, dennoch gratulierte er Ingo Kahlisch sportlich fair zum Sieg und schickte - wie schon Ludwigsfeldes Volker Löbenberg in der Vorwoche - hinterher: "Ich hoffe und wünsche von ganzem Herzen, dass ihr unter die ersten Vier kommt". N.R.

Spielbericht von Detlev Nießner:

[img_li]OptikBilder/Saison07_08/Newsbilder07_08/BAK/bak_wedem.jpg[/img_li]Trotz einer sehr offensiven Aufstellung, neben den beiden Stürmern tummelten sich wenigstens vier Mittelfeldakteure ständig am oder im gegnerischen Strafraum, kam der FSV nur schwer in die Gänge. Erst in der 18. Minute bekam Danny Kempter einen Ball zu halten. Murat Turhan war der Absender. Darauf folge die beste Phase der ersten Halbzeit. Till Wedemann und zweimal Ekin Gündogdu verzogen und beim Antritt von Mathias Lettow in der 25. Minute war der BAK-Keeper einen Schritt schneller. Richtig gefährlich wurde es nach einer halben Stunde. Einen Freistoß von Patrik köpfte Ekin Gündogdu über das Tor, dabei den besser postierten Murat Turhan übersehend. Die beste Aktion vor der Pause zeigte erneut Turhan, als er nach Flanke von Matthias Kellner am stark parierenden Kempter scheiterte. Auf der Gegenseite zeigte sich, warum die Berliner Letzter sind. Bei der einzigen Gelegenheit stand Burak Salantur im Strafraum frei, verfehlte jedoch den Ball.

[img_re]OptikBilder/Saison07_08/Jubelbilder/jub_bak.jpg[/img_re]Drei Minuten nach der Pause gab es große Aufregung unter den fast 400 Zuschauern. Kenan Arayici brachte Patrik Scholz im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Marco Schramm aus Magdeburg sah kein Vergehen. Auch Till Wedemann, nach guter Vorarbeit von Slim Jaballah, und Patrik Scholz mit einem 25-Meter-Schuss schafften die Führung nicht. Die hatten dann auf einmal die Gäste auf dem Fuß. In der 66. Minute zwang Okan Isiks Direktschuss Gökhan Aydin zur einzigen Parade. Von da an ging es nur noch in eine Richtung. Zwar „arbeitete“ Optik Fußball jetzt mit der Brechstange, aber dennoch (oder gerade deshalb?) taten sich Möglichkeiten auf. Die beste hatte Dejan Kalan, dessen Volleyschuss (78.) an den Pfosten krachte. In der 86. Minute endlich die Erlösung: Nach Foul an Mathias Lettow gab es Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze. Patrik Scholz hämmerte das Leder in die Maschen. Und weil es so schön war, probierte es „Scholle“ Sekunden vor Schluss nochmal. Erneut rettete das Aluminium. Den Nachschuss hob der überraschte Dejan Kalan über die Latte. D.N.

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Tor: 1:0 Scholz (86.)

Aufstellung: Aydin - Delvalle, Szabo, M. Lettow – Weidner (66. Becker), Scholz (G), Kellner, Gündogdu (72. Kalan), Jaballah – Turhan (72. Pfefferkorn), Wedemann