FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

ERFOLGREICHER START IN DIE RÜCKRUNDE

Der FSV Optik hat sich bei der TSG Neustrelitz für die 1:2-Hinspielniederlage revanchiert. Am Ende hieß es wieder 1:2 - diesmal aus Neustrelitzer Sicht. Till Wedemann hatte bereits in der 15. Minute für die Rathenower Führung gesorgt. Kurz nach der Halbzeitpause kamen die Gastgeber zwar durch Rogoli zum Ausgleich (52. Minute), doch nur zehn Minuten später gelang Gündogdu der Siegtreffer für den FSV.

Ekin Gündogdu gelang in der 62. Minute der Siegtreffer. Foto: Archiv/Heike Wilisch

Der FSV Optik hat sich bei der TSG Neustrelitz für die 1:2-Hinspielniederlage revanchiert. Am Ende hieß es wieder 1:2 - diesmal aus Neustrelitzer Sicht. Till Wedemann hatte bereits in der 15. Minute für die Rathenower Führung gesorgt. Kurz nach der Halbzeitpause kamen die Gastgeber zwar durch Rogoli zum Ausgleich (52. Minute), doch nur zehn Minuten später gelang Gündogdu der Siegtreffer für den FSV.

Die erste Gelegenheit auf dem Kunstrasenplatz - der Hauptplatz ist derzeit wegen Umbauarbeiten gesperrt - hatten die Gastgeber. Nach Freistoß von Özgür Özvatan verpasste Reno Zelm nur ganz knapp. Die erste Rathenower Möglichkeit führte gleich zum 0:1. Mit einem Pass von Mario Delvalle zog Till Wedemann nach einer Viertelstunde über rechts davon. Als alle – auch Torwart Robert Schelenz – mit der Eingabe auf den mitgelaufenen Slim Jaballah rechneten, schoss Till halbhoch ins kurze Eck.

Danach war die TSG feldüberlegen, hatte aber gegen taktisch disziplinierte Optiker nur wenige Chancen. Einmal musste Gökhan Aydin vor Velimir Jovanovic klären. Auf der anderen Seite hatte Schelenz auch nicht viel zu tun. Nur beim Schuss von Sven Becker in der 23. Minute musste er zupacken. Richtig gefährlich wurde es in der Nachspielzeit. Ein erneuter Freistoß von Özgür Özvatan flog haarscharf am linken Pfosten vorbei.

In der 52. Minute fiel das 1:1. Auf Vorarbeit von Velimir Jovanovic schloss Salvatore Rogoli aus Nahdistanz ab. Gökhan Aydin war noch dran, konnte das Leder aber nur an den Innenpfosten lenken, von wo der Ball die Linie überquerte. Nun war die Partie völlig offen. Nach genau einer Stunde verfehlte Ekin Gündogdus Freistoß das Ziel ganz knapp. Im Gegenzug musste Mario Delvalle vor Salvatore Rogoli retten. Wieder nur 60 Sekunden später der 1:2-Siegtreffer für Optik: Eine Flanke von Slim Jaballah köpfte Ekin Gündogdu ins Netz. Beide probierten es kurz darauf nochmal, doch diesmal fehlten einige Zentimeter.

Der FSV war weiter engagiert. In der 70. Minute probierte es Till Wedemann, dessen Schuss aber genau auf Robert Schelenz kam. In der 73. Minute ein Kopfball des gerade eingewechselten Robert Peuker, den Gökhan Aydin mit einer Glanzparade entschärfte. Die letzte große Gelegenheit der Mecklenburger vereitelte erneut Aydin, der zehn Minuten vor Schluss zweimal aus seinem Kasten eilte. In der 89. Minute pfiff Schiedsrichter Paul Müller aus Berlin noch einmal Freistoß für die Gäste. Aus spitzem Winkel zog Ekin Gündogdu ab. Der überraschte Keeper schaute tatenlos zu wie der Ball an die Latte klatschte. Nach dreiminütiger Nachspielzeit durften die 40 Optikfans unter den 385 Zuschauern jubeln.

„Ein ordentliches Spiel mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung“ hatte auch Trainer Ingo Kahlisch gesehen. „Ich denke unser Sieg war verdient. Das einzige, woran wir noch arbeiten müssen, war das Deckungsverhalten in der Schlussphase. Da wären wir beinahe für die engagierte Leistung nicht belohnt worden. Aber insgesamt bin ich zufrieden.“

Aufstellung: Aydin – Delvalle, Szabo, M. Lettow – Becker, (89. Weidner), T. Lettow (G), Kellner, Scholz, Jaballah - Gündogdu (90. Turhan) – Wedemann

Tore:
0:1 Wedemann (15.)
1:1 Rogoli (52.)
1:2 Gündogdu (62.)

Spielbericht: Detlev Nießner