FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

ZWEI SPIELER UND DAS SPIEL VERLOREN

Optik unterliegt im Nachholspiel beim FC Viktoria Berlin mit 0:2. Leon Dippert verletzte sich schwer, Aleksandar Bilbija sah Rot.

Es war wie so oft: Opik verschlief in Berlin den Beginn, rannte nur hinterher. "Die ersten 25 Minuten waren wir nicht da", monierte Ingo Kahlisch. Doch dann fing sich die Mannschaft und hielt auch spielerisch gut dagegen. Was fehlte, war auch diesmal die Torgefahr.

Auch weil Optik nach etwa 12 Minuten ohne echte Sturmspitze auskommen musste. Leon Dippert hatte sich, scheinbar ohne gegnerische Einwirkung, schwer verletzt und musste unter markerschütterdenden Schreien behandelt werden. Im Anschluss wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ganz bitter nicht nur für Optik, sondern auch für Leon, der sich als Neuzugang schell in die Stammelf gespielt und vorne immer viel gearbeitet hat. Man hatte das Gefühl, ihm fehlte nur ein Erfolgserlebnis, und der Torknoten würde platzen.

Steht man unten, kommt zum Unglück auch noch "Pech" dazu. Nachdem alles nach einem torlosen Remis zur Pause aussah und Optik sich in den lezten Minuten sogar ein leichtes Übergewicht erarbeiten konnte, kam Aydogdu bei einer Grätsche im Strafraum zu spät. Den fälligen Elfmeter verwandelte Gayret zum 1:0 für die Hausherren.

Nach dem Seitenwechsel hätte Viktoria die Führung ausbauen können, Luis Zwick hielt zweimal stark. Aber Optik war durchaus gut im Spiel, zeigte auch die ein oder andere gelungene Kombination. Das große Problem war und ist die fehlende Durchschlagskraft nach vorne. Ein Kopfball von Benjamin Wilcke nach einem langen Ball von Matur - knapp am Tor vorbei - und eine Flanke von Marc Langner, die sich aufs Tornetz senkte - näher kam Optik dem Tor nicht.

Das hätte es sein können, doch wie gesagt, wenn man unten steht... Einen harmlosen Zweikampf von Aleksandar Bilbija in der Nachspielzeit wertete Schiedsrichter Steffen Hösel als Notbremse und zog die Rote Karte. "Sehr hart", wie Ingo Kahlisch befand. "Aber da der Schiedsrichterbeobachter es auch so gesehen hat und die Regeln so sind, ist alles in Ordnung."

Den anschließenden Freistoß zirkelte Patric Röcker zum 2:0 in die Maschen. Danach war Schluss und Optik blieb erneut ohne Punkte. Am Samstag kommt nun schon Rot-Weiß Erfurt an den Vogelgesang. Definitiv nicht dabei sind Aleksandar Bilbija nach seiner Roten Karte und Leon Dippert, dem wir von dieser Stelle noch einmal alles Gute wünschen!

Video der Pressekonferenz

Fotos vom Spiel

Tore:
1:0 Gayret (45.)
2:0 Röcker (90.)