FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

REGIONALLIGA

ENGLISCHER MITTWOCH BEI VIKTORIA

Am Mittwochabend tritt der FSV Optik zum Nachholspiel beim FC Viktoria Berlin an.

Am Mittwoch stehen in der Regionalliga eine Reihe von Nachholespielen auf dem Programm. Auch der FSV Optik ist gefordert. Erneut geht es nach Berlin, diesmal heißt der Gegner Viktoria 89. Na ja, eigentlich heißt der Verein: "FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e.V."

Dies, die Spielstätte und ein kleiner roter Strich im Wappen erinnern noch daran, dass einst der VfB Lichterfelde, der Verein mit der größten Jugendabteilung der Bundesrepublik, einer der Fusionspartner war.

Geht es um Tradition, darf man als Fan gaaaanz weit zurückblicken. Der BFC Viktoria war nämlich 1908 und 1911 deutscher Meister. Selbst da hatten die Tempelhofer schon einiges zu bieten. Normalerweise müsste sogar ein dritter Stern auf den Briefkopf, denn auch 1894 holte man die Meisterschaft in die Hauptstadt. Da es da aber noch keinen DFB gab, blieb das ganze inoffiziell.

Aber das ist lange her. In dieser Saison sorgte Viktoria zweimal für Schlagzeilen außerhalb des Platzes. Im Sommer, als bekannt wurde, dass ein chinesischer Investor groß einsteigt, und im Süden Berlins ein toller Kader zusammengestellt wurde. Und im Winter, als der Investor dann doch nicht kam und der Club Insolvenz anmelden musste. Neun Punkte Abzug waren die Folge.

In Abstiegsgefahr wird Rathenows Gegner dennoch nicht mehr geraten. Wirtschaftlich auf dem Weg der Konsolidierung und sportlich immer wieder mit Achtungserfolgen wird es im Stadion Lichterfelde eine ruhige Rückrunde geben.

Bei Optik darf man gespannt sein, wen Ingo Kahlisch am Mittwoch in die Startelf beordert. Da ja schon am Samstag Erfurt an den Vogelgesang kommt, ist durchaus davon auszugehen, dass wieder ein bisschen getauscht wird. Gesperrt ist niemand, so dass die Auswahl für den Trainer gegeben ist.

Natürlich ist ein Auswärtsspiel unter der Woche nicht unbedingt fanfreundlich, aber wer Optik unterstützen will, dem wird es wenigstens nicht so schwer gemacht. Der Zug um 17:08 Uhr reicht völlig aus, ohne Umstieg geht es bis Lichterfelde Ost, von wo das Stadion Lichterfelde am Ostpreußendamm in einer guten Viertelstunde Fußweg erreicht wird.