FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

FAST NUR GUTE NACHRICHTEN

Der FSV Optik hat die schwierige Hürde beim angeschlagenen SV Yesilyurt souverän genommen und hat - auch das ist in diesen Tagen erwähnenswert - keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Ein guter Tag war es auch für Christian Kienle, der die Gunst der Stunde genutzt hat, um sich mit einer ansprechenden Leistung für weitere Einsätze anzubieten.

Der FSV Optik hat die schwierige Hürde beim angeschlagenen SV Yesilyurt souverän genommen und hat - auch das ist in diesen Tagen erwähnenswert - keine weiteren Ausfälle zu beklagen. Ein guter Tag war es auch für Christian Kienle, der die Gunst der Stunde genutzt hat, um sich mit einer ansprechenden Leistung für weitere Einsätze anzubieten.

Die Gastgeber wußten mit dem schwer bespielbaren Untergrund aus Schnee und Regenwasser zunächst besser umzugehen. Rathenow bekam in der Anfangsphase kaum ein Bein auf den Boden und war meist einen Schritt zu spät am Ball. Glück für Optik, dass die Berliner in Strafraumnähe zu harmlos agierten und Glück auch, dass Tim Berger in der zehnten Minute aus heiterem Himmel per Flachschuss ins lange Eck zum 0:1 traf. Dieses Tor stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf und nahm dem SV Yesilyurt sämtliche Sicherheit.

Plötzlich waren die Rathenower da. Und nachdem Scholz in der zwölften Minute nach einer schönen Kombination am Berliner Schlussmann Kempter gescheitert war, war es Christian Kienle, der nach 'Scholles' anschließender Ecke am höchsten stieg und den Ball wuchtig ins rechte Eck köpfte. Nur vier Minuten später schien das 0:3 und damit die Vorentscheidung fällig, doch Scholz jagte seinen Handelfmeter über die Querlatte. Danach gab es weitere gute Chancen für die Roten, doch zunächst ging es mit dem 0:2 in die Katakomben.

In der zweiten Hälfte verflachte die sehr faire Partie etwas und so sorgten die etwa 20 mitgereisten Optik-Fans für Stimmung im weiten Rund. In der 68. Minute dann die endgültige Entscheidung, als sich Sven Becker nach einer Ballstafette über Jaballah und Scholz auf dem rechten Flügel durchsetzte und Ekin Gündogdu seine Eingabe am langen Pfosten nur noch einschieben mußte. Pünktlich mit dem einsetzenden Regen, wurde das Spiel abgepfiffen, so dass das Abklatschen von Fans und Spielern kurz und schmerzlos geriet.

Wieviel die drei Punkte in einigen Wochen noch wert sein werden, scheint angesichts der derzeitigen Turbulenzen beim SV Yesilyurt (und BAK) mit einer im Raum stehenden Auflösung zumindest fraglich. Und so "ermahnte" denn Ingo Kahlisch seine Weddinger Sportskameraden, mit denen er ein herzliches Verhältnis pflegt, auch, "endlich für Ordnung zu sorgen" - im Interesse der gesamten Liga. N.R.

Tore:
0:1 Berger (10.)
0:2 Kienle (12.)
0:3 Gündogdu (68.)

Aufstellung: Aydin – Berger, Szabo, M. Lettow - Jaballah, Gündogdu, Kellner, Scholz (74. Puhlmann), Becker – Kienle – Pfefferkorn (74. Kalan)