FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

NUR 1:1 GEGEN SPANDAU

Nach dem 1:1 heute zwischen dem FSV Optik und dem Spandauer SV machte sich auf beiden Seiten Enttäuschung breit: Bei den Berlinern, weil sie ganz kurz davor waren, den ersten Auswärtssieg einzufahren und beim FSV ob einer mäßigen Darbietung und dem Gefühl, gegen einen "machbaren" Gegner unnötig zwei Punkte hergegeben zu haben.

Verletzungspech: Mathias Lettow mußte ebenso wie sein Bruder ausgewechselt werden

Nach dem 1:1 heute zwischen dem FSV Optik und dem Spandauer SV machte sich auf beiden Seiten Enttäuschung breit: Bei den Berlinern, weil sie ganz kurz davor waren, den ersten Auswärtssieg einzufahren und beim FSV ob einer mäßigen Darbietung und dem Gefühl, gegen einen "machbaren" Gegner unnötig zwei Punkte hergegeben zu haben.

Der Führungstreffer für die Gäste fiel in der 19. Minute durch Zaher, der von der Optik-Abwehr sträflich allein gelassen wurde und unbedrängt ins lange Eck vollenden konnte. Die Gäste igelten sich daraufhin verständlicherweise in ihrer Hälfte ein und lauerten auf Konter. Rathenows beste Gelegenheit vergab Tim Berger als er nach einem Freistoß frei zum Kopfball kam, aber knapp über's Tor köpfte. Ansonsten fand der FSV kaum Mittel gegen die dichtgestaffelte Abwehrreihe und so ging es mit dem 0:1 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff machte Ingo Kahlischs Team sofort Dampf und drängte auf den Ausgleich. Doch trotz vieler gewonnener Zweikämpfe, machte es sich die Mannschaft mit ungewohnten Fehlpässen immer wieder selbst schwer. Letztendlich mußte ein Torwartfehler für den Ausgleich herhalten: Torsten Wiese konnte einen Schuss nicht festhalten, Daniel Pfefferkorn setzte energisch nach und beförderte den Ball im Liegen über die Linie. Danach gab es noch gute Chancen unter anderem durch Berger, der abermals per Kopf knapp verfehlte und Gündogdu, dessen Freistoß Wiese bravorös parierte. Aber auch Gökhan Aydin auf der anderen Seite hatte die ein oder andere brenzlige Situation zu meistern, so dass man auf Rathenower Seite am Ende sogar froh sein mußte, dieses Spiel nicht verloren zu haben.

Beide Trainer sprachen nach der Partie von einem 1:1, das so in Ordnung geht. Während Oliver Kieback vor allem das gute Stellungsspiel seines Teams lobte und am Ende mit dem Punktgewinn zufrieden war, dämpfte Ingo Kahlisch überzogene Erwartungen im Umfeld: "Wir wissen alle, dass wir eine ordentliche Mannschaft haben, die guten Fußball spielen kann. Aber nach wie vor ist das eine sehr junge Truppe und da kann so ein Spiel immer mal passieren. Ich werde den Jungs jedenfalls nicht den Kopf abreißen."

Eine gute und zwei schlechte Nachrichten gibt es von der Verletztenfront: Die Lettow-Brüder mußten verletzt ausgewechselt werden und könnten, so die ersten Befürchtungen, für die nächsten Partien ausfallen. Dafür feierte Dirk Szabo in der Schlussviertelstunde sein Comeback und dürfte am nächsten Sonntag gegen Yesilyurt wohl wieder in der Anfangself stehen. (N.R.)

Tore:
0:1 Zaher (19.)
1:1 Pfefferkorn (69.)

Aufstellung: Aydin – Berger, M. Lettow (84. Szabo), T. Lettow (G / 45. Czarnofski /G) – Becker, Gündogdu, Kellner, Scholz, Jaballah (G) – Kalan (86. Kienle), Pfefferkorn