Tore:
0:1 Wedemann (22.)
1:1 Metzke (33.)
2:1 Ritter (76.)
2:2 Kellner (90.)

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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

EIN GEFÜHLTER SIEG - 2:2 BEIM BFC

Nichts für schwache Nerven war die Partie beim Tabellendritten BFC Dynamo. In einem spannenden Spiel, bei dem den 500 Zuschauern "alle Facetten des Fußballs geboten wurden" (Ingo Kahlisch) entführte der FSV Optik mit einer großen kämpferischen Leistung in Unterzahl einen Punkt.

Tore:
0:1 Wedemann (22.)
1:1 Metzke (33.)
2:1 Ritter (76.)
2:2 Kellner (90.)

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22. Minute: Das 0:1 durch Till Wedemann

Nichts für schwache Nerven war die Partie beim Tabellendritten BFC Dynamo. In einem spannenden Spiel, bei dem den 500 Zuschauern "alle Facetten des Fußballs geboten wurden" (Ingo Kahlisch) entführte der FSV Optik mit einer großen kämpferischen Leistung in Unterzahl einen Punkt.

Anfangs passierte nicht allzu viel. Beide Mannschaften belauerten sich, ohne dass gefährliche Aktionen heraussprangen. Dann die 22. Minute: Till Wedemann setzte Daniel Pfefferkorn in Szene. Dessen Pass verpasste Patrik Scholz knapp, so dass die Hauptstädter zur Ecke klärten. Beim anschließenden Kopfball von Tim Berger reagierte Till Wedemann blitzschnell und drosch das Leder aus Nahdistanz in die Maschen. Auf den Rückstand reagierten die Hausherren mit wütenden Angreiffen. Nach einer Flanke von Jeff Kayser, der auf der linken Außenbahn für viel Wirbel sorgte, stand Daniel Metzke frei und versenkte den Ball per Kopf zum Ausgleich (33.). Vier Minuten später konnte sich Gökhan Aydin auszeichnen, als Kayser frei vor ihm auftauchte. Im großen Stil wehrte er den Schuss zur Ecke ab.

Im zweiten Durchgang erwies sich der Serienmeister der ehemaligen DDR zunächst als das aktivere Team. Klare Chancen blieben aber ebenso wie bei den auf Nadelstiche lauernden Rathenowern Mangelware. Dafür brachte Schiedsrichter Bastian Dankert aus Rostock in der 55. Minute Farbe in's Spiel. Als sich Till Wedemann und Alexander Jakowitz verkeilt hatten, bewertete Dankert die Löseversuche als Treten und zeigte beiden Akteuren die Rote Karte. Eine Viertel Stunde später mußte auch Optiks Abwehrchef Mario Delvalle nach einem bestenfalls gelbwürdigen Foulspiel im Mittelfeld mit Rot vom Feld. Selbst BFC-Trainer Volkan Uluc stellte nach dem Spiel fest: "Ich hätte heute keine einzige Rote Karte gezeigt."

In Unterzahl stand der FSV mit dem Rücken zur Wand. Und als die Gastgeber in der 76. Minute durch Ritter, der am langen Pfosten eine Hereingabe einschob, die 2:1-Führung erzielten, hätte wohl niemand mehr auch nur einen Pfifferling auf die Rathenower verwettet. Die versuchten nun, mit einem Mann weniger das schier Unmögliche zu schaffen - wenigstens noch einen Punkt zu holen. Den Berlinern boten sich natürlich viele Freiräume und allein Cenk Karakaya hatte drei Hundertprozentige auf dem Fuß, stellte den gut mitspielenden Aydin mit seinen Schüssen in der 86. und 88. Minute aber vor keine allzu großen Probleme. Dazwischen wurde Matthias Kellner abgeblockt, Thomas Lettows Nachschuss aus fünf Metern parierte BFC-Keeper Nico Thomaschewski. Doch in der Nachspielzeit wurde der FSV für seine Moral belohnt. Eine Flanke von Dejan Kalan versenkte Kapitän Kellner per Direktabnahme zum 2:2.

Während Volkan Uluc über den Ausgleich "stinksauer" war, freute sich Ingo Kahlisch über den einen Zähler: "Nach 90 Minuten hatten wir sicher das glücklichere Ende. Aber mit einem Mann weniger haben wir gut gefightet. Die Moral der Mannschaft war große Klasse."

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[you]http://www.youtube.com/v/VTSo50oPdPw[/you]

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Tore:
0:1 Wedemann (22.)
1:1 Metzke (33.)
2:1 Ritter (76.)
2:2 Kellner (90.)

Aufstellung: Aydin - Berger, Delvalle (71. Rot), T. Lettow - Becker (G), Gündogdu (74. M. Lettow), Kellner (G), Scholz, Jaballah - Pfefferkorn (70. Kalan), Wedemann (55. Rot)