FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

SPIELBERICHT

NIEDERLAGE NACH VERKORKSTER ERSTER HALBZEIT

Mit 1:2 ging das Flutlichtspiel beim Lichterfelder FC verloren. Die Gründe für die Niederlage sind vor allem in der ersten Halbzeit zu suchen, in der sich Optik von den hellwachen und energischen Gastgebern nach und nach den Schneid abkaufen ließ und fast folgerichtig die Gegentore kassierte. "Damit war ich überhaupt nicht zufieden", bilanzierte denn auch Ingo Kahlisch. "Lichterfelde war da eindeutig besser. Die wollten den Sieg."

Mit 1:2 ging das Flutlichtspiel beim Lichterfelder FC verloren. Die Gründe für die Niederlage sind vor allem in der ersten Halbzeit zu suchen, in der sich Optik von den hellwachen und energischen Gastgebern nach und nach den Schneid abkaufen ließ und fast folgerichtig die Gegentore kassierte. "Damit war ich überhaupt nicht zufieden", bilanzierte denn auch Ingo Kahlisch. "Lichterfelde war da eindeutig besser. Die wollten den Sieg."

Die Führung der Gastgeber fiel in der 27. Minute, als Öztürk nach einem gut gespielten Doppelpass den Ball im Fallen über die Linie bugsierte. Nur vier Minuten nach dem 1:0 erhöhte Neugebauer mit einem Schuss aus dem Hintergrund, und keine Minute darauf fiel sogar fast das 3:0 als ein Kopfball hauchdünn am Tor vorbeisegelte. Die Abwehr, ohne Szabo sowie die beiden Lettows, wirkte in dieser Phase nicht sonderlich sattelfest, mußte aber auch viele Fehler ausbaden, die im Spielaufbau passierten. Die einzige echte Rathenower Chance gab es erst in der 41. Minute: Wedemann hatte Becker auf der linken Außenbahn freigespielt, dessen Eingabe Scholz mit einem Direktschuss knapp über's Tor vollendete.

Zum Wiederanpfiff kam der FSV deutlich wacher aus der Kabine, nahm die Zweikämpfe an und hätte in der 48. Minute beinahe das frühe Anschlusstor geschafft, doch Pfefferkorn, der nach einem schönen Spielzung frei zum Schuss kam, hatte ein paar Zentimeter zu hoch gezielt. Lichterfelde verlegte sich mit zunehmender Spielzeit auf Konter, spielte diese aber oftmals nicht gut aus. Doch auch die Optiker bissen sich an der Abwehr der Gastgeber immer wieder die Zähne aus, so dass es nur zu wenigen nennenswerten Torchancen kam. Ein Treffer fiel dann aber doch noch - wenn auch zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Patrik Scholz traf in der Nachspielzeit vom Elfmeterpunkt, nachdem Zielke im Strafraum in die Zange genommen worden war.

Trauriger Höhepunkt aus Rathenower Sicht war die Rote Karte für Till Wedemann in der 88. Minute, nachdem dieser sich gegenüber dem Schiedsrichter-Assistenten verbal vergriffen hatte. Damit erwies der Angreifer seinem Team einen Bärendienst und verhagelte Ingo Kahlisch die Laune: "So etwas darf bei einem Spielstand von 0:2 in der 88. Minute einfach nicht passieren."

Tore:
1:0 Öztürk (27.)
2:0 Neugebauer (31.)
2:1 Scholz (90./FE)

Aufstellung: Aydin - Berger, Delvalle, Zielke (G) - Jahn (75. Kalan), Kienle (46. Pfefferkorn), Becker - Gündogdu, Kellner (G), Scholz - Wedemann (89. Rot)