Tore:
1:0 Wedemann (45.)
2:0 Wedemann (57.)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

IN DER OBERLIGA ANGEKOMMEN: OPTIK SCHLÄGT HANSA 2:0

Nur die kühnsten Optimisten hatten dem FSV Optik gegen Tabellenführer Hansa Rostock II einen Punktgewinn zugetraut. Doch dank einer taktischen Meisterleistung und konsequenter Chancenverwertung triumphierte Ingo Kahlischs Rasselbande mit 2:0 und sorgte damit für neue Spannung im Meisterschaftsrennen.

Tore:
1:0 Wedemann (45.)
2:0 Wedemann (57.)

Doppeltorschütze Till Wedemann im Duell mit Victor Agali FOTO: Heike Wilisch

Nur die kühnsten Optimisten hatten dem FSV Optik gegen Tabellenführer Hansa Rostock II einen Punktgewinn zugetraut. Doch dank einer taktischen Meisterleistung und konsequenter Chancenverwertung triumphierte Ingo Kahlischs Rasselbande mit 2:0 und sorgte damit für neue Spannung im Meisterschaftsrennen.

Es begann wie erwartet: Die Norddeutschen versuchten, sofort die Initiative zu übernehmen. Doch sehr schnell nahm Optik der Hansa-Kogge den Wind aus den Segeln. Taktisch sehr diszipliniert gestattete man dem Gegner Ballbesitz im Mittelfeld, aber keine Torgelegenheiten. Erst nach 22 Minuten der erste Torschuss für den Tabellenführer. Simon Tüting schoss nach Pass von Martin Pett rechts vorbei. Das gleiche widerfuhr ihm in der 27. Minute. Mehr Chancen für Rostock gab es vor der Pause nicht.

Optiks erste klare Möglichkeit resultierte aus einer Ecke. Ein Kopfball von Till Wedemann strich knapp am Tor vorbei. Große Aufregung unter den knapp 400 Zuschauern gab es in der 43. Minute. André Zielke und Martin Pett stießen mit den Köpfen zusammen. Beide mussten längere Zeit behandelt werden. Sekunden vor der Halbzeit dann das 1:0: Einem eigentlich schon abgewehrten Ball setzte Sven Becker gut nach. Sein Pass erreichte Till Wedemann, der aus 18 Metern Torhüter Andreas Kerner überlupfte.

In der Halbzeit wechselten die Ostseestädter zweimal. Der dadurch erwartete Ansturm blieb jedoch aus. Im Gegenteil: Nach Pass von Till Wedemann hatte Ekin Gündogdu freie Bahn zum Tor, schoss aber knapp darüber. Nachdem Tim Berger im Gegenzug vor Tobias Jänicke klärte, fiel in der 57. Minute das 2:0. Patrik Scholz passte genau in den Lauf von Till Wedemann. Der lief noch ein paar Schritte und zog dann mit dem linken Fuß ab. Das Leder schlug im linken unteren Eck ein, wobei Torhüter Andreas Kerner keine gute Figur machte. Kurz darauf ein Freistoß von Matthias Kellner, der für viel Verwirrung sorgte, schließlich aber doch geklärt wurde.

Für viele überraschend, blieb das Spiel offen. Der FSV ließ sich nicht hinten hinein drängen. Und die eigenen Angriffe wirkten sogar gefährlicher als die des Gegners. Ein schönes Solo von Patrik Scholz, der sich eine Viertelstunde vor Schluss durch die gesamte Hansa-Abwehr wuselte, fand erst bei Kerner sein Ende. In der 77. Minute die erste echte Chance für Rostock nach dem Wechsel: Der Kopfball von Clemens Lange war zu hoch angesetzt.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff war Gökhan Aydin dann doch ausgespielt. Robert Franke hatte Simon Tüting in Szene gesetzt. Mit tollem Einsatz rettete Sven Becker kurz vor der Linie. Tüting war es auch, der Aydin in der 85. Minute zur einzigen Parade zwang. Seinen Direktschuss drehte der Optik-Keeper um den Pfosten. Der anschließende Eckball brachte die gefährlichste Aktion der Bundesligareserve im gesamten Spiel. Beim Kopfball von Clemens Lange fehlten nur Millimeter. Doch Optik behielt den Kopf oben. André Zielke (knapp vorbei) und Mario Delvalle per Freistoß (über das Tor) setzten den Schlusspunkt unter eine tolle Partie.

Tore:
1:0 Wedemann (45.)
2:0 Wedemann (57.)

Aufstellung: Aydin - Berger, Delvalle, M. Lettow - Becker, Zielke, T. Lettow - Gündogdu (80. Pfefferkorn), Kellner (G), Scholz (89. Jaballah) - Wedemann (90. Kalan)