FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

ZWEITER AUSWÄRTSSIEG!

Auswärts läuft's beim FSV: Trotz einer eher mäßigen Leistung hat Optik bereits das zweite Spiel in der Fremde gewonnen. Am Ende war das 2:1 beim Berliner AK auch verdient. Die frühe Führung der Weddinger nach elf Minuten glich Kellner in der 34. Minute aus, und nur zwei Minuten später drehte Wedemann mit seinem Treffer die Partie zu Gunsten des FSV. In der zweiten Hälfte machte Optik zu wenig aus seinen Konterchancen, so dass es am Ende beim 1:2 blieb, womit Rathenow - zumindest für einige Stunden - auf den vierten Tabellenplatz vorrückt.

Erstes Saisontor: Till Wedemann

Aufgrund eines Zugausfalls kamen die Optik-Fans 20 Minuten zu spät zum Spiel beim BAK. Da führte der Gastgeber bereits, doch am Ende durften die Rot-Weißen jubeln.

Nach zähem Beginn ging Ankaraspor mit der ersten gelungenen Aktion Führung. Nach Flanke Suleyman Koc stand Docan Topuz am langen Pfosten frei und schoss ein. Hier machte sich bemerkbar, dass Ingo Kahlisch kurzfristig seine Abwehr umstellen musste, da sich Mario Manuel Delvalle Silva gezerrt hatte. Doch Optik brauchte nicht lange um zu antworten. Zwar schoss Ekin Gündogdu vorbei und Patrik Scholz scheiterte an Torwart Tolga Seydoglu, doch in der 34. Minute war es soweit. Nach Flanke von Thomas Lettow nahm Matthias Kellner die Kopfballablage von Till Wedemann direkt und traf ins lange Eck. 120 Sekunden später bereits das 1:2: Diesmal war es Wedemann, der den Ball nach mehrfacher Abwehr direkt ins Netz jagte. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatten wieder die Hauptstädter. Dirk Szabo rettete vor dem einschussbereiten Vahit Engin.

Erneut Engin hatte Sekunden nach dem Wiederanpfiff eine Kopfballchance. Im Gegenzug war es Andre Zielke, der knapp vorbeiköpfte. Etwa ab der 60. Minute wurden Gelegenheiten rar. Gefahr kam fast nur noch aus Freistößen, wobei Schiedsrichter Hartig aus Dresden alles im Griff hatte. Dem FSV gelang es, den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Ganz zum Schluss, als die Weddinger alles nach vorn warfen, hätte Rathenow erhöhen müssen. So lief Andre Zielke in der 88. Minute frei auf das Tor zu. Im letzten Moment verhaspelte er sich. Es blieb aber bis zum Abpfiff beim 2:1-Auswärtssieg.

"Wir freuen uns natürlich über drei Punkte." sagte Ingo Kahlisch. "Auch wenn der BAK noch ohne Punkt ist, die können auch Fußball spielen. Wir sind noch nicht abgeklärt genug, es ist noch viel zu tun."

Aufstellung:
Aydin - Berger, Szabo, M. Lettow (G) - Becker (G), Zielke, T. Lettow - Gündogdu, Kellner, Scholz (G) - Wedemann (90. Pfefferkorn)

Tore:
1:0 Topuz (12.)
1:1 Kellner (34.)
1:2 Wedemann (36.)

Schiedsrichter: Hartig (Dresden)

Zuschauer: 86, etwa 20 Rathenower