>> Bilder vom Aufstieg
>> Ein Blick in die Kabine (QuickTime-Video, 9.4 MB)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

RATHENOW ZURÜCK IN DER OBERLIGA!

Es muss schon etwas Besonderes passiert sein, wenn beim Fußball nach einem torlosen Unentschieden so überschwenglich gefeiert wird, wie gestern in Schwedt: Gegen einen starken und hochmotiverten Gastgeber erkämpfte sich der FSV Optik den letzten nötigen Punkt, um die Meisterschaft, und damit den Aufstieg, aus eigener Kraft perfekt zu machen.

>> Bilder vom Aufstieg
>> Ein Blick in die Kabine (QuickTime-Video, 9.4 MB)

Es muss schon etwas Besonderes passiert sein, wenn beim Fußball nach einem torlosen Unentschieden so überschwenglich gefeiert wird, wie gestern in Schwedt: Gegen einen starken und hochmotiverten Gastgeber erkämpfte sich der FSV Optik den letzten nötigen Punkt, um die Meisterschaft, und damit den Aufstieg, aus eigener Kraft perfekt zu machen.

Optik ging sichtlich nervös in die Partie. Zwar schoss Christian Kienle nach vier Minuten einen Freistoß nur knapp daneben, und Mathias Lettow zwang Torwart Martin Schweiter mit einem Kopfball (14.) zu einer Parade, dennoch waren die Hausherren zunächst das spielbestimmende Team. Ein Eckenverhältnis von 5:1 nach 20 Minuten zeigte dies deutlich. Der frischgebackene Landesmeister hatte zum Glück einen aufmerksamen Gökhan Aydin, der zuerst die Kopfballablage von Nico Hubich vor Sylvio Pohlmann aus der Luft pflückte (16.) und dann die Direktabnahme von Bartosz Lapinski großartig hielt (18.). Erst nach gut einer halben Stunde änderte sich das Bild. Rathenow wurde aktiver und hatte mit dem Flachschuss von Patrik Scholz wieder eine Möglichkeit. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff traf Patrik Scholz eine Eingabe von Christian Kienle nicht richtig, der Abpraller überraschte Daniel Pfefferkorn.

Nach dem Wiederanpfiff war der FSV optisch leicht überlegen, musste aber immer auf die blitzschnell vorgetragenen Konter der Schwedter aufpassen. Die besten Gelegenheiten gab es nach gut einer Stunde. Zunächst verpasste Patrik Scholz eine Lettow-Flanke knapp mit dem Kopf, dann schickte Scholz Daniel Pfefferkorn. Zu weit abgedrängt konnte der noch flanken, doch vor Junior klärte die Abwehr des FCS mit vereinten Kräften. Nach 63 Minuten zielte Junior bei einem Freistoß nur ein wenig zu weit nach links. Vier Minuten später zirkelte Patrik Scholz einen Freistoß ebenso knapp an der anderen Seite vorbei. In der Schlussphase hätte auch der Gastgeber noch ein Tor erzielen können. Zweimal scheiterte Sandro Schultz: Erst traf er eine Flanke von Nico Wendlandt nicht richtig (80.) und nach 83 Minuten köpfte er freistehend den Ball in Gökhan Aydins Arme. Die letzte Chance hatte Patrik Scholz drei Minuten vor dem Ende: Tim Berger hatte für ihn abgelegt, doch statt selbst den Abschluss zu suchen, wollte er flanken, wurde jedoch abgeblockt.

Am Ende feierten Spieler, Verantwortliche und Fans das 0:0 ausgelassen wie einen Sieg. Trainer Ingo Kahlisch brauchte einige Zeit um sich zu sammeln. Nach seiner Ansprache an die Mannschaft, ging er noch eine Stadionrunde, bevor er sich zunächst einmal bedankte: "Ich möchte mich bei allen bedanken, die uns nach dem Abstieg weiter unterstützt und die Treue gehalten haben. Vor allem bei unseren Sponsoren, die in einer schwierigen Situation zu uns gehalten haben. Was mich riesig freut - das habe ich eben auch nochmal den Jungs gesagt - ist, dass wir das mit dieser jungen Mannschaft geschafft haben. Wir hatten ja nach den ersten beiden Spieltagen noch keinen Punkt. Da kamen natürlich die schlauesten Sprüche von allen möglichen 'Fußballfachleuten'. Und jetzt sind wir zwei Spieltage vor Ende verdienter Meister. Darauf können wir alle ganz schön stolz sein."

Nach der Ankunft in Rathenow, wurden die treuen Auswärtsfahrer noch zu einer Aufstiegsparty zusammen mit der Mannschaft in den Vogelgesang eingeladen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute...

>> Bilder vom Aufstieg
>> Ein Blick in die Kabine (QuickTime-Video, 9.4 MB)

Aufstellung: Aydin - Delvalle Silva, Szabo (G), M. Lettow, da Cruz (75. Puhlmann) - Kienle, Kellner - Gündogdu, Scholz (G) - Junior (87. Kalan), Pfefferkorn (67. Berger)