FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

OPTIK MEISTERLICH! 3:0 GEGEN FRANKFURT

Derzeit wird man beim FSV das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft gegen den Trainer arbeitet. Während der nämlich versucht, die Bälle und die Emotionen flach zu halten ("Wir bleiben ruhig und bescheiden"), unternimmt sein Team alles, um Fans und Umfeld in Begeisterung zu versetzen. Dabei scheint den Kahlisch-Schützlingen jedes Mittel recht: gepflegtes Passspiel, Leidenschaft, Spielfreude und - vor allem - Tore: dieses Mal durch Junior und zweimal Pfefferkorn. Tritt die Mannschaft auch in den verbleibenden drei Saisonspielen so auf, sollte der eine fehlende Punkt zur Meisterschaft durchaus zu holen sein. Und dann würden wohl auch bei Ingo Kahlisch alle Dämme brechen...

Derzeit wird man beim FSV das Gefühl nicht los, dass die Mannschaft gegen den Trainer arbeitet. Während der nämlich versucht, die Bälle und die Emotionen flach zu halten ("Wir bleiben ruhig und bescheiden"), unternimmt sein Team alles, um Fans und Umfeld in Begeisterung zu versetzen. Dabei scheint den Kahlisch-Schützlingen jedes Mittel recht: gepflegtes Passspiel, Leidenschaft, Spielfreude und - vor allem - Tore: dieses Mal durch Junior und zweimal Pfefferkorn. Tritt die Mannschaft auch in den verbleibenden drei Saisonspielen so auf, sollte der eine fehlende Punkt zur Meisterschaft durchaus zu holen sein. Und dann würden wohl auch bei Ingo Kahlisch alle Dämme brechen.

Gegen Frankfurt ging es los mit einem Schuss von Daniel Pfefferkorn, den Torwart Stefan Ammer reaktionsschnell parierte. Wenig später hatten die 450 Fans abermals den Torschrei auf den Lippen: Beim Kopfball von Mathias Lettow war Ammer geschlagen, doch Sascha Geister konnte auf der Linie stehend klären. Nach 20 Minuten und gutem Einsatz von Junior über rechts schoss Patrik Scholz knapp vorbei. Die klarste Gelegenheit vergab Daniel Pfefferkorn in der 23. Minute, als er nach tollem Steilpass von Christian Kienle auf und davon ging, aber knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Auch die ballgewandten Gäste hatten durchaus ihre Möglichkeiten. Zunächst schoss Fred Garling vorbei und in der 33. Minute klärte Gökhan Aydin per Fuß gegen Henry Haufe. In der 43. Minute dann das verdiente 1:0: Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball stand "Pfeffer" genau dort, wo ein Stürmer stehen muss und drosch das Leder ins Netz.

Nach dem Wechsel wollte Viktoria noch einmal aufbegehren. Diese Phase dauerte etwa zehn Minuten; dann stand Junior nach einem Diagonalpass von Pfefferkorn frei vor Stefan Ammer: Überlegt guckte er sich die Ecke aus und netzte zum 2:0 ein. Damit war die Partie entschieden. In der Folge zeigte der FSV tolle Kombinationen. Eine der schönsten schloss Thomas Lettow nach gut einer Stunde mit einem Pass auf Christian Kienle ab. Dessen Direktschuss parierte Ammer mit einer Superparade. In der 68. Minute war Frankfurts Keeper aber machtlos. Einen schon verlorenen Ball erkämpfte sich Daniel Pfefferkorn zurück und überwand Ammer zum 3:0. Kurz darauf der letzte Konter der Kleiststädter. Lars Philip schob am linken Pfosten vorbei. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang es dem an diesem Tag überragenden Daniel Pfefferkorn nochmals Stefan Ammer auszuspielen. Am Ende war der Winkel zu spitz. Der Ball tanzte auf der Torlinie entlang, überschritt diese aber nicht - so blieb es beim 3:0.

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Adrian Maxelon aus Berlin harrten viele Fans gemeinsam mit dem Team im Stadion aus, um auf das Ergebnis aus Guben zu warten (0:1 für FF). Wenn damit auch die Meisterschaft theoretisch noch nicht entschieden ist, könnte mit einer ähnlich starken Leistung der Aufstieg im nächsten Spiel perfekt gemacht werden. Zu dieser Partie, die am 2. Juni in Schwedt stattfindet, setzt der FSV wieder einen Fanbus ein. Interessenten können sich ab sofort im Sport-Shop anmelden.

Stimmen zum Spiel:

Ingo Kahlisch: "Ein sehr gutes Spiel von beiden. Riesenkompliment an meine Mannschaft, bei der ich mich nach dem Spiel bedankt habe. Ich bin stolz auf den guten Fußball, den wir heute gezeigt haben."

Gästetrainer Klaus-Dieter Helbig: "Wir mussten uns erst finden, hatten dann zwei klare Chancen. Mit dem 2:0 war alles vorbei, am Ende der Sieg auch in der Höhe verdient. Glückwunsch an die Optiker."

Dr. Hans-Jürgen Lemle: "Es war fantastisch: Oberligawürdige Spielzüge, traumhafte Kombinationen und schöne Tore. Im Gegensatz zum Vorjahr ist Optik nicht eine sondern zwei Klassen besser. Meine Gratulation an den FSV."

Optik-Fan Uwe Stöhr. "Ein souveräner, überlegener Sieg. Die Mannschaft hat heute schon gespielt wie ein Oberligist."

Aufstellung: Aydin - Delvalle Silva, Szabo, T. Lettow (G / 76. Jahn) - M. Lettow, Kienle - Gündogdu, Kellner (G), Scholz (87. Berger) - Junior (G / 76. Kalan), Pfefferkorn