FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

NIEDERLAGE GEGEN VIZEMEISTER

Optik verliert gegen den BAK erst den Kapitän und dann das Spiel.

Eine klare 0:4-Niederlage kassierte der FSV Optik am Donnerstag gegen Regionalliga-Vizemeister Berliner AK.

Schlimmer als das Ergebnis, das auch in der Höhe absolut in Ordnung geht, war die Verletzung von Jerome Leroy. Noch lässt sich nichts genaues sagen, aber es sah nicht gut aus, wie der Kapitän nach dem Abpfiff umher humpelte.

Nur ganz am Anfang sah es mal kurz nach einer ausgeglichenen Partie aus. Die Berliner bekamen den Ball nicht weg, es gab ein bisschen Murmelei im Strafraum, aber letztlich konnte seitens der Gäste geklärt werden. Danach war im gesamten Spielverlauf keine einzige echte Gelegenheit mehr für Optik zu notieren.

In der ersten Viertelstunde allerdings auch nicht für den Favoriten. Da stand die Defensive von Rathenow ordentlich und beim BAK griffen die Automatismen noch nicht so richtig. Die erste klare Chance brachte das 0:1. Nach gutem Diagonalpass traf Maximilian Zimmer. Nur wenige Minuten später schon das 0:2. Erst hielt Bjarne Rogall stark gegen Nils Stettin, dann ließ er sich nach der anschließenden Ecke durch einen Kopfball von der Nummer 37 überraschen. Da diese nicht auf dem Spielprotokoll stand, bleibt der Torschütze leider anonym. Der selbe Akteur traf kurz nach der Halbzeit auch noch den Pfosten.

Endgültig entschieden wurde der Test durch einen Doppelschlag nach 55 Minuten. Miroslav Slavov nach einer echt gelungenen Kurzpasskombination und Enes Aydin mit einem straffen Schuss erhöhten auf 0:4. Obwohl sich Optik bis zum Schluss energisch wehrte, gab es etliche weitere Einschussmöglichkeiten des Regionalligisten. Da machte der diesmal durchspielende Bjarne Rogall den Lapsus aus der ersten Hälfte mehrfach wieder wett.

"Der Klassenunterschied war heute deutlich zu sehen", meinte Ingo Kahlisch anschließend. "Dazu kommt ja noch, dass der BAK schon vier Wochen im Training steht. Für uns kommt es darauf an, so schnell wie möglich eine Mannschaft zu formen. Die beiden hier vorspielenden japanischen Akteure sind auf alle Fälle interessant."

Wer die beiden Kicker aus dem Land der aufgehenden Sonne und natürlich auch alle anderen Spieler des FSV live erleben möchte, hat schon am Samstag die nächste Gelegenheit. Da kommt mit Tasmania Berlin der Tabellenvierte der Berlin-Liga an den Vogelgesang. Anstoß ist um 14.00 Uhr.

Und wer sich nicht an der Kasse anstellen will - ab sofort sind im Sport-Shop die Saison-Dauerkarten erhältlich.