Tore:
1:0 Kellner (39.)
2:0 Scholz (84.)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

ZUM SIEG GEZITTERT: FSV OPTIK - BABELSBERG 2:0

Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist geglückt: Allerdings taten sich die verletzungsgeschwächten Optiker beim 2:0-Sieg gegen Babelsbergs Reserve erneut sehr schwer. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte nicht Patrik Scholz kurz vor Schluss, als die Partie auf des Messers Schneide stand, einen "Hammer" ausgepackt und zur erlösenden Vorentscheidung getroffen.

Tore:
1:0 Kellner (39.)
2:0 Scholz (84.)

Die Revanche für die Hinspiel-Niederlage ist geglückt: Allerdings taten sich die verletzungsgeschwächten Optiker beim 2:0-Sieg gegen Babelsbergs Reserve erneut sehr schwer. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte nicht Patrik Scholz kurz vor Schluss, als die Partie auf des Messers Schneide stand, einen "Hammer" ausgepackt und zur erlösenden Vorentscheidung getroffen.

Optik legte zunächst gut los. Mit dem Selbstbewusstsein eines Tabellenführers machte der FSV Druck und schürte die Gäste in deren Hälfte ein. Allerdings sprang vor dem 03er Tor nicht allzu viel heraus, bis auf einen abgeblockten Schuss von Jahn (5. Minute), einen Versuch von Scholz (8.), den Keeper Rauch sicher hielt und einen Distanzschuss von Puhlmann übers Tor (11). Nach gut einer Viertelstunde hatten sich dann die Babelsberger sortiert. Rathenow blieb zwar tonangebend, doch im Spiel nach vorn fehlten die zündenden Ideen und die Durchschlagskraft.

Etwas mehr Feuer kam erst wieder nach gut einer halben Stunde ins Spiel. In der 38. Minute wagte sich Delvalle Silva mit nach vorn und prompt wurde es gefährlich: Die Flanke des Abwehrspielers konnte Rauch gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. Eine Minute darauf setzte sich Yilmaz an der rechten Strafraumgrenze durch. Seine Flanke schob der am langen Pfosten lauernde Matthias Kellner zum 1:0 über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel wollten die Optiker sofort alles klar machen. Und wieder hatte Babelsberg zunächst Probleme sich zu sortieren. Doch die einzig erwähnenswerte Aktion war ein Distanzschuss von Scholz knapp über den Kasten. Der Rathenower Angriff blieb insgesamt vieles schuldig. Und zu allem Überfluss bekamen mit zunehmender Spielzeit auch noch die Abwehrspieler weiche Knie. Babelsberg wurde immer stärker und stand in der 59. Minute kurz vor dem Ausgleich, als Gökhan Aydin einen lang getretenen Freistoß von David Yi nur mit allerletztem Einsatz über den Querbalken lenken konnte.

Aus dem Spiel heraus kamen allerdings auch die Gäste zu keinen klaren Chancen. Nur bei zwei weiteren Freistößen des Ex-Rathenowers Alexander Arsovic lag der Ausgleich in der Luft. Beide Mannschaften wurden zum Ende hin immer nervöser und das Spiel insgesamt härter. Ein Indiz dafür sind auch die insgesamt neun Gelben Karten, die Schiedsrichter Michael Wendorf zücken musste. Einen Leckerbissen bekamen die fast 300 Zuschauer dann aber auch noch geboten - das 2:0 von Patrik Scholz: In unnachahmlicher Manier zog "Scholle" aus 20 Metern ab und der Ball schlug, unhaltbar für Rauch, im rechten Eck ein.

Babelsbergs Trainer Thomas Leek nach dem Spiel:
"In der ersten Halbzeit hatte Rathenow Vorteile, aber wir haben uns nach der ersten Viertelstunde gut gefangen. Von da an war das Spiel offen. In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich besser, hatten mehr vom Spiel, machen aber kein Tor und Rathenow entscheidet dann halt das Spiel mit einem schönen Sonntagsschuss."

Ingo Kahlischs Fazit:
"Man hat gesehen, dass es mit diesen jungen Burschen noch relativ schwierig werden wird. In der ersten Halbzeit waren wir das eine Tor besser, in Hälfte zwei können wir uns nicht beschweren, wenn wir den Ausgleich kassieren. Das war heute zu wenig. Es wurde viel zu viel klein-klein gespielt. Hinten rum wird versucht mitzuspielen, anstatt einfach mal den Ball wegzuschlagen. Den Unterschied hat am Ende der Hammerschuss von Patrik gemacht - das macht er ja auch nicht das erste Mal. Wir freuen uns natürlich über den Sieg, aber es gibt viel, was wir ansprechen müssen. Wir haben gewusst, dass es schwer wird."

Aufstellung:
Aydin - T. Lettow (G), Szabo, Delvalle (G) - Jahn (G/84. da Cruz), Kienle (G), Scholz, Kellner, Puhlmann - Yilmaz (G/87. Kalan), Pfefferkorn

Tore:
1:0 Kellner (39.)
2:0 Scholz (84.)