FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

LANDESPOKAL

POKALAUS IM VIERTELFINALE

Der FSV Optik konnte leider nicht das Sahnehäubchen auf eine tolle Hinrunde setzen. Nach 16 ungeschlagenen Partien (14 Siege, 2 Remis) in Folge verloren die Rathenower ihr Viertelfinalspiel im Landespokal mit 1:2. Dabei schien es fast so, als sollte sich in Altlüdersdorf die Geschichte der Vorwoche wiederholen: Nach einer ersten Halbzeit mit leichten Vorteilen für den SVA war kurz nach Wiederanpfiff Christian Kienle zur Stelle und brachte die Optiker in Führung. Die Lila-Weißen danach zwar bemüht, aber zu harmlos vor dem Tor. Erst ein zweifelhafter Schiedsrichterpfiff brachte die Gastgeber, nicht unverdient, auf die Siegerstraße.

Der FSV Optik konnte leider nicht das Sahnehäubchen auf eine tolle Hinrunde setzen. Nach 16 ungeschlagenen Partien (14 Siege, 2 Remis) in Folge verloren die Rathenower ihr Viertelfinalspiel im Landespokal mit 1:2. Dabei schien es fast so, als sollte sich in Altlüdersdorf die Geschichte der Vorwoche wiederholen: Nach einer ersten Halbzeit mit leichten Vorteilen für den SVA war kurz nach Wiederanpfiff Christian Kienle zur Stelle und brachte die Optiker in Führung. Die Lila-Weißen danach zwar bemüht, aber zu harmlos vor dem Tor. Erst ein zweifelhafter Schiedsrichterpfiff brachte die Gastgeber, nicht unverdient, auf die Siegerstraße.

Es war nicht zu übersehen, dass sich die Mannschaften bereits in der Vorwoche ausgiebigst beschnuppert hatten - beide Kontrahenten neutralisierten sich im Mittelfeld und so gab es nur wenige Torraumszenen. In der zehnten Minute fand immerhin Slim Jaballah mit einer Freistoß-Flanke Christian Nieprasch, der aber weit neben das FSV-Tor köpfte. Zehn Minuten später tauchte auf der Gegenseite Andres Ayala im Strafraum auf, ließ sich aber zu weit abdrängen. Nach einer halben Stunde der erste \"Hochkaräter\": Marcin Lapinski drang rechts in den Optik-Strafraum ein und scheiterte an Martin Sengespeick, der - wie immer im Pokal - für Stammkeeper Gökhan Aydin zwischen den Pfosten stand.

Rathenow kam nur zu drei halben Chancen: Zunächst rutschte Ayala nach Pass von Kalan in aussichtsreicher Position weg, dann bekam SVA-Keeper Schiemann einen Kienle-Freistoß gerade noch vor Berger zu fassen und schließlich wurde Scholz' guter 18-Meter-Schuss noch leicht abgefälscht und verfehlte knapp den Kasten. In der 40. Minute noch einmal durchpusten auf Optik-Seite: Dirk Szabo fabrizierte beim Versuch, eine scharfe Hereingabe von Debrah zu klären, fast ein Eigentor, doch Sengespeick konnte das Leder noch an die Latte lenken. Ansonsten gab es für die etwa 200 Zuschauer, darunter fast 50 Rathenower Schlachtenbummler, nicht viel Erwärmendes.

Aufregender sollte es dafür in Hälfte Zwei werden. Die Fans hatten sich kaum wieder auf ihren Plätzen eingefunden, als es plötzlich 1:0 für Optik hieß: Christian Kienle hatte den Ball aus Nahdistanz ins lange Eck gespitzelt. Die Rathenower schienen das Spiel nun im Griff zu haben. In der 52. versuchte sich Sven Becker aus 18 Metern, doch Schiemann begrub den Ball sicher unter sich. Mit zunehmender Spielzeit erholten sich die Gastgeber aber vom Schock des Rückstands und erspielten sich gute Torchancen: Neumann drosch eine Eingabe von Lapinksi aus Nahdistanz über die Latte und Bucinski scheiterte nach seinem Solo am hervorragend reagierenden Sengespeick. Ein FSV-Konter über Daniel Pfefferkorn endete in den Armen von Schiemann.

Es lief die 71. Minute, als plötzlich ein Pfiff ertönte: Jaballah hatte aus 20 Metern abgezogen und Mario Delvalle Silva angeschossen. Schiedsrichter Stolzenburg aus Neuruppin bewertete dies als absichtliches Handspiel und entschied auf Strafstoß für den SVA. Bucinski verwandelte sicher zum 1:1. Dieses Tor brachte die junge Kahlisch-Truppe völlig aus dem Konzept. Fünf Minuten nach dem Ausgleich schloss Lapinski einen Konter ab und traf zum 2:1. Als negativer Höhepunkt der Partie wurde Sven Becker an der Außenlinie rüde umgemäht und mußte mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden.

Ein ob der Schiedsrichterleistung sichtlich angefressener Ingo Kahlisch nach dem Spiel: \"Zuerst möchte ich natürlich Altlüdersdorf zum Sieg gratulieren. Wir haben heute ein Spiel verloren, das wir nicht verlieren mußten. Trotzdem mache ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Das Spiel ist für mich ein Zeichen für die Zukunft, auch was die Vorbereitung angeht.\"

Aufstellung:
Sengespeick - Berger, Szabo, Delvalle Silva - Jahn, Kellner, Scholz (G), Kienle (G), Becker (82. da Cruz) - Ayala (46. Pfefferkorn), Kalan (76. Puhlmann)

Altlüdersdorf: Schiemann; Bartodziej, Bucinski, Nieprasch, Schmidt (52. Neumann), Kljajic, Kucak (52. Reinsch), Lapinski, Zeljko (73. Kuhn), Debrah, Jaballah

Tore:
0:1 Kienle (47.)
1:1 Bucinski (73./FE)
1:2 Lapinski (78.)

Viertelfinale Landespokal
MSV Rüdersdorf - SV Babelsberg 0:2
SV Altlüdersdorf - FSV Optik 2:1
SV Falkensee-Finkenkrug - Ludwigsfelder FC 6:7 (n.E.)
Frankfurter FC Viktoria - FC Energie Cottbus II (17.02.07)