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FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

KEINE TORE UNTERM ODERTURM

In einem temporeichen, allerdings wenig unterhaltsamen Spiel haben sich der Frankfurter FC Viktoria und Optik Rathenow leistungsgerecht mit 0:0 getrennt. Die Tabellenführung hatte dem jungen Optik-Team keinen zusätzlichen Schwung verliehen. Im Gegenteil - bis weit in die erste Hälfte hinein schien der FSV wie gelähmt. Viele leichtfertige Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten das Spiel der Havelländer und ließen keinen geordneten Spielaufbau zu. Die Frankfurter dominierten die fair geführte Partie 20 Minuten lang deutlich, ließen aber im Torabschluss erkennen, warum sie in der Tabelle so weit unten stehen. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Jetzt waren es die Rathenower, die das Spiel bestimmten. Doch Zählbares sprang ebenfalls nicht heraus.

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Michael Puhlmann rückte in die Startelf

In einem temporeichen, allerdings wenig unterhaltsamen Spiel haben sich der Frankfurter FC Viktoria und Optik Rathenow leistungsgerecht mit 0:0 getrennt. Die Tabellenführung hatte dem jungen Optik-Team keinen zusätzlichen Schwung verliehen. Im Gegenteil - bis weit in die erste Hälfte hinein schien der FSV wie gelähmt. Viele leichtfertige Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten das Spiel der Havelländer und ließen keinen geordneten Spielaufbau zu. Die Frankfurter dominierten die fair geführte Partie 20 Minuten lang deutlich, ließen aber im Torabschluss erkennen, warum sie in der Tabelle so weit unten stehen. Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Jetzt waren es die Rathenower, die das Spiel bestimmten. Doch Zählbares sprang ebenfalls nicht heraus.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr. Eine Ecke von Sven Theis direkt auf den Kasten mußte Aydin in höchster Not von der Linie fausten. Nach sieben Minuten kam Eric Beckmann zu einer Großchance, verzog aber knapp. Anschließend eine Hereingabe von Sven Theis auf Henry Haufe, die der Jungstürmer direkt nahm, aber direkt in die Arme von Aydin zielte. Danach konnte sich Optik vom Druck befreien und so neutralisierten sich beide Mannschaften bis zur Pause. Der Gastgeber kam noch zu einer Gelegenheit durch Thomas Kersten, der in der 33. Minute aus 20 Metern das Tor verfehlte. Der FSV setzte sich nur einmal nennenswert in Szene: In der 40. Minute vernaschte Junior zwei Abwehrspieler, verfehlte das Tor aber um gut zwei Meter.

Kurz nach dem Seitenwechsel versuchte sich Marco Jahn mit einem Schuss, doch Frankfurts Keeper war auf dem Posten. In der 65. Minute dann endlich einmal eine gelungene Kombination der Rathenower: Mit einem weiten Pass aus der Abwehr fand Delvalle Silva Patrik Scholz, der auf Pfefferkorn weiterleitete, der nun eigentlich frei Bahn hatte, aber nochmal hinauslegte auf Kienle, dessen anschließende Flanke ein Frankfurter Abwehrspieler gerade noch vor dem schon wieder einköpfbereiten Pfefferkorn klärte. Optik war nun am Drücker und ein Treffer lag in der Luft. In der 69. Minute spielte Scholz durch die Schnittstelle der Abwehr den frisch eingewechselten Kalan frei, der um Zentimeter seinen ersten Verbandsligatreffer verpassste. Im Gegenzug beinahe die kalte Dusche: Völlig freistehend kam Beckmann aus sechs Metern zum Kopfball, setzte das Leder aber neben das Tor. Optik wurde mit zunehmender Spielzeit immer dominanter. In der Schlussviertelstunde versuchte es Ingo Kahlisch sogar mit drei Stürmern. Doch mehr, als zwei gefährliche Distanzschüsse von Patrik Scholz, jeweils ganz knapp vorbei, sprang nicht heraus.

Ingo Kahlisch, der Christian Kienle positiv hervorhob, resümierte nach dem Spiel: "Wir haben ein kampfbetontes Spiel gesehen. Frankfurt war in der ersten Halbzeit sehr stark. Nach der Pause haben wir einfach nicht die Ruhe gefunden, den entscheidenden Treffer zu setzen. Weiter gehts..."

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Aufstellung: Aydin - Lettow, Szabo, Puhlmann (75. Ayala/G) - Jahn (82. da Cruz), Delvalle Silva, Kienle, Scholz, Becker - Junior, Pfefferkorn (66. Kalan)