Tore:
1:0 Scholz (2.)
1:1 Lüdtke (23.)
1:2 Scholz (61.)
1:3 Scholz (63.)
2:3 Mlynarczyk (70.)
2:4 Junior (82./FE)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014. Oberligameister 2015, 2018

LANDESPOKAL

SCHOLLE SCHIEßT OPTIK INS VIERTELFINALE

Durch einen 4:2-Erfolg in der regulären Spielzeit hat der FSV Optik gegen den FSV Union Fürstenwalde das Viertelfinale im Landespokal erreicht. In einer schwachen Partie war zunächst kein Klassenunterschied erkennbar. Erst im Laufe der zweiten Hälfte fand die Rathenower Mannschaft allmählich zu ihrem Spiel und zog, alles in allem, verdient in die nächste Runde ein.

Tore:
1:0 Scholz (2.)
1:1 Lüdtke (23.)
1:2 Scholz (61.)
1:3 Scholz (63.)
2:3 Mlynarczyk (70.)
2:4 Junior (82./FE)

Erneut dreifacher Torschütze: Patrik Scholz

Durch einen 4:2-Erfolg in der regulären Spielzeit hat der FSV Optik gegen den FSV Union Fürstenwalde das Viertelfinale im Landespokal erreicht. In einer schwachen Partie war zunächst kein Klassenunterschied erkennbar. Erst im Laufe der zweiten Hälfte fand die Rathenower Mannschaft allmählich zu ihrem Spiel und zog, alles in allem, verdient in die nächste Runde ein.

Ingo Kahlisch schickte eine auf sechs Positionen veränderte Startelf ins Rennen. Und der Start verlief bestens. Die zweite Spielminute war gerade angelaufen, als Patrik Scholz einen Freistoß von der rechten Seite aus 25 Metern zum 1:0 ins Tor beförderte. Daraufhin startete der Gastgeber wütende Gegenangriffe. Bei den zumeist weit aus der Abwehr geschlagenen Bällen zeigte sich die Rathenower Defensive alles andere als sattelfest. Nach guten Chancen für Lüdtke und Korzinski war es nochmals Lüdtke, der eine Eingabe von Sinisa Kek nutzte und freistehend zum verdienten 1:1-Ausgleich einschob.

Das Optik-Team zeigte zu selten das, was es zuletzt auszeichnete: Schnelle flache Ballstafetten über mehrere Stationen. Erst in der 26. Minute gab es ein solches Zusammenspiel, das Kienle mit einem Schuss von der Strafraumgrenze abschloss und nur hauchdünn verfehlte. Einen Schuss von Ayala aus 12 Metern nach einer Ecke parierte Fürstenwaldes Keeper mit einem tollen Reflex. Auf der Gegenseite brachte Optik sich immer wieder selbst in Gefahr, so zum Beispiel als Dirk Szabo einen Ball zu Martin Sengespeick zurückspielte, der aber schon aus seinem Kasten geeilt war und die Rückgabe seines Kapitäns gerade noch ablenken konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff tauchte Torschütze Lüdtke nach einem langen Pass nochmals gefährlich vor Sengespeicks Kasten auf, doch seine Direktabnahme ging knapp über die Latte.

Bis tief in die zweite Hälfte hinein passierte dann erstmal überhaupt nichts mehr. Aber in der 61. Minute fasste sich Patrik Scholz ein Herz, ließ zwei Abwehrspieler aussteigen und vollendete mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck zum 2:1. Mit dem anschließenden Anstoss fast der Ausgleich: Zunächst parierte Sengespeick glänzend gegen Heyse, den Nachschuss von Kek klärte Kellner auf der Torlinie. Eine Minute später wieder ein Freistoß von der rechten Seite für Optik. Erneut stellte Patrik Scholz sein Visier scharf und traf aus 30 Metern haargenau in den linken Winkel zum 3:1. Fast jeder im Stadion hatte das Spiel nun abgehakt - so wohl auch die Rathenower Mannschaft. Als in der 70. Minute mehrere Spieler nicht den Ball aus der Gefahrenzone bekamen, nutzte Kek dies zu einer Hereingabe in den Strafraum, wo der freistehende Mlynarczyk keine Mühe hatte, zum 2:3 zu vollenden.

Fürtenwalde witterte noch einmal Morgenluft, fand aber bis auf lang geschlagene Bälle kein Mittel, um noch für Torgefahr zu sorgen. Darauf hatte sich die Rathenower Abwehr inzwischen eingestellt und spielte ihrerseits endlich gefälliger nach vorn. Als Schulz in der 75. Minute einen Schuss des eingewechselten Junior nicht festhalten konnte, setzte der ebenfalls frisch gekommene Pfefferkorn nach, scheiterte aber mit seiner ersten Ballberührung an Unions Keeper. An der nächsten Szene waren die beiden Optik-Spitzen wieder beteiligt: Ein schönes Anspiel von Junior nahm Pfefferkorn im Strafraum auf und ging allein auf den Keeper zu, wurde dabei aber eindeutig von hinten festgehalten. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl, als auf den Punkt zu zeigen. Junior trat an und verwandelte sicher zum 4:2. Damit war den Gastgebern der Zahn gezogen. Fünf Minuten vor Schluss hatten Kienle und Pfefferkorn noch die Chance, auf 2:5 zu erhöhen, säbelten nach einem Freistoss aber jeweils über den Ball.

Aufstellung:
Sengespeick - Berger, Szabo (G), Puhlmann (45. Kellner) - Becker (G), Kienle, Delvalle Silva, Scholz, da Cruz - Kalan (65. Junior), Ayala (G/75. Pfefferkorn/G)

Tore:
1:0 Scholz (2.)
1:1 Lüdtke (23.)
1:2 Scholz (61.)
1:3 Scholz (63.)
2:3 Mlynarczyk (70.)
2:4 Junior (82./FE)

Weitere Ergebnisse im Landespokal, Achtelfinale:
Eintracht Ortrand – SV Falkensee/Finkenrug 0:2
SG Wiesenau – Ludwigsfelder FC 0:4
TSV Chemie Premnitz – Frankfurter FC Viktoria 1:2 n.V. (1:1)
FC Schwedt 02 – SV Babelsberg 03 0:3
MSV 19 Rüdersdorf – SV Empor Mühlberg 4:0
SV Altlüdersdorf – FV Motor Eberswalde 1:0