Tore:
0:1 Pfefferkorn (6.)
0:2 Jahn (30.)
0:3 Scholz (90.)">

FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

OPTIK SIEGT 3:0 IN NEUSTADT

Durch einen 3:0-Erfolg beim bis dahin ungeschlagenen SV Schwarz-Rot Neustadt verbesserten sich die Kicker des FSV Optik Rathenow auf den vierten Tabellenplatz. Da Spitzenreiter Altlüdersdorf gegen den FC Strausberg, Optiks nächstem Gegner, erstmals in dieser Saison Punkte abgab, konnte der Rückstand auf den Tabellenführer auf sechs Zähler verkürzt werden.

Tore:
0:1 Pfefferkorn (6.)
0:2 Jahn (30.)
0:3 Scholz (90.)

Jubelten auch in Neustadt: Die Torschützen Patrik Scholz (mi) und Marco Jahn (re) FOTO: Archiv

Durch einen 3:0-Erfolg beim bis dahin ungeschlagenen SV Schwarz-Rot Neustadt verbesserten sich die Kicker des FSV Optik Rathenow auf den vierten Tabellenplatz. Da Spitzenreiter Altlüdersdorf gegen den FC Strausberg, Optiks nächstem Gegner, erstmals in dieser Saison Punkte abgab, konnte der Rückstand auf den Tabellenführer auf sechs Zähler verkürzt werden.

Von Anfang an waren die Rathenower hellwach. Bereits mit dem ersten Angriff erzielten sie die Führung. Einen schnellen Vorstoß von Patrik Scholz leitete Matthias Kellner weiter auf Daniel Pfefferkorn. Der war frei vor Torwart Holger Müller und ließ sich die Chance nicht entgehen (6.). Danach zog sich Optik etwas zurück. Aus einer sicheren Abwehr, die keine Möglichkeiten für Neustadt zuließ, startete man immer wieder Angriffe. Nach einer Viertelstunde hätte Mathias Lettow beinahe die Führung ausgebaut, doch bei seinem Kopfball stand Mario Delvalle Silva im Weg. Das 0:2 besorgte dann Marco Jahn nach einer halben Stunde. Andre Pereira da Cruz hatte in Gegners Hälfte gut nachgesetzt und auf Daniel Pfefferkorn abgelegt. "Pfeffer" bediente den in der Mitte einlaufenden Jahn, der aus Nahdistanz vollendete. Die einzige echte Gelegenheit der Schwarz-Roten vergab Tobias Preuß nach 37 Minuten, als Gökhan Aydin nach einem zu kurzem Anspiel von Marco Jahn den Ball gerade noch mit dem Fuß abwehren konnte. Der versuchte Lupfer von Preuß ging jedoch zwei Meter über das Tor.

Im zweiten Durchgang versuchten die Hausherren das Spiel zu drehen. Routinier Mike Göbel ging von der Abwehr in den Sturm. Zählbares sprang aber auch aus dem erhöhten Druck nicht heraus. Im Gegenteil: die erste Chance der zweiten Halbzeit hatten wieder die Gäste. Nach 52 Minuten traf Daniel Pfefferkorn den Ball nach einem schnellen Gegenangriff über Sven Becker und Marco Jahn nicht voll. In der 65. Minute musste sich Gökhan Aydin erstmals richtig strecken. Einen Freistoß des ehemaligen Rathenowers Gunnar Hintz lenkte er im großem Stil um den Pfosten. Im direkten Gegenzug verfehlte Patrik Scholz mit einem Flugkopfball haarscharf das Gehäuse. Brenzlig wurde es nochmal nach 74 Minuten. Mike Göbel tauchte frei vor Gökhan Aydin auf. Erneut war Aydin auf dem Posten und wehrte den Schuss ebenso wie das Nachsetzen von Sandro Scheffler ab. Auf der Gegenseite hätte Mario Manuel Delvalle Silva alles klar machen können. Zunächst rettete Marcel Nichziol für den bereits geschlagenen Schlussmann Müller. Und bei der anschließenden Ecke stand Tobias Preuß dem Paraguayer im Weg.

Die letzten Hoffnungen der Pferdestädter auf einen Punkt zerschlugen sich in der 81. Minute. Bei einem der schnellen Konter kam Dennis Riebe zu spät und traf nur noch die Beine von Matthias Kellner, der anschließend ausgewechselt werden musste. Dafür zeigte der umsichtige Schiedsrichter Michael Wendorf aus Berlin dem Neustädter die Rote Karte. Die Gastgeber kamen nur noch einmal gefährlich vor das Optik-Tor. Doch auch den Kopfall von Mike Göbel (89.) parierte Gökhan Aydin. Dafür wurden die Schwarz-Roten immer anfälliger für die Konter des FSV. Scheiterten Michael Puhlmann (87.) und Marco Jahn (90.) noch, setzte Patrik Scholz in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Freigespielt von Dejan Kalan zog er trocken von der Strafraumgrenze ab und netzte zum 0:3 ein.

"Es war das erwartet schwere Spiel. Ich freue mich für die Mannschaft über die drei Punkte." analysierte Trainer Ingo Kahlisch nach dem Spiel nüchtern. "Es gibt aber noch einiges zu verbessern. Vor allem müssen wir noch cleverer werden."

Aufstellung: Aydin - Berger, Szabo (G), da Cruz (G) - Lettow, Delvalle Silva - Jahn, Kellner (84. Puhlmann), Scholz, Becker (G) - Pfefferkorn (75. Kalan)

Tore:
0:1 Pfefferkorn (6.)
0:2 Jahn (30.)
0:3 Scholz (90.)