FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

SPIELBERICHT

DIE KRAFT HAT GEFEHLT: FSV OPTIK - LAUBSDORF 0:2

Nach dem temporeichen Spiel vor drei Tagen in Guben hat beim FSV am Ende der englischen Wochen die Kraft gefehlt. Gegen körperlich robuste, klug verteidigende Laubsdorfer war Rathenow zwar technisch und spielerisch überlegen, doch es fehlte der Optik-Elf nach der siebten Partie in 21 Tagen an der nötigen Spritzigkeit und Genauigkeit im Spiel. Die Gäste waren stets den entscheidenden Schritt früher am Ball. Ingo Kahlisch zeigte sich nach dem Abpfiff zwar enttäuscht, wollte seinem Team aber keinen Vorwurf machen. \"Natürlich tut die Niederlage heute weh, aber ich kann ja den Jungs jetzt nicht den Kopf abreißen, wo sie uns in den letzten Wochen so viel Freude gemacht haben. Wir waren heute körperlich einfach nicht mehr in der Lage, gegen einen der schwächeren Gegner in dieser Saison zu bestehen.\"

Optik war platt

Nach dem temporeichen Spiel vor drei Tagen in Guben hat beim FSV am Ende der englischen Wochen die Kraft gefehlt. Gegen körperlich robuste, klug verteidigende Laubsdorfer war Rathenow zwar technisch und spielerisch überlegen, doch es fehlte der Optik-Elf nach der siebten Partie in 21 Tagen an der nötigen Spritzigkeit und Genauigkeit im Spiel. Die Gäste waren stets den entscheidenden Schritt früher am Ball. Ingo Kahlisch zeigte sich nach dem Abpfiff zwar enttäuscht, wollte seinem Team aber keinen Vorwurf machen. \"Natürlich tut die Niederlage heute weh, aber ich kann ja den Jungs jetzt nicht den Kopf abreißen, wo sie uns in den letzten Wochen so viel Freude gemacht haben. Wir waren heute körperlich einfach nicht mehr in der Lage, gegen einen der schwächeren Gegner in dieser Saison zu bestehen.\"

In der Anfangsphase kamen die Gäste gleich zu zwei guten Torgelegenheiten. Zunächst hielt Aydin gegen Benken und wenig später verfehlte Schneider aus 20 Metern knapp das Tor. Doch die größte Chance zur Führung sollte in der 10. Minute der FSV haben. Nach Pass von Kellner senkte sich Scholz' Lupfer allerdings nur auf die Querlatte. Im weiteren Verlauf spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab. Optik dominerte zwar, fand aber kein Mittel gegen die dicht gestaffelte Laubsdorfer Abwehr. In der 20. Minute fiel dann das 0:1, nachdem ein verunglückter Abschlag von Gökhan Aydin bei starkem Gegenwind genau vor den Füßen von Christian Franke landete. Der fackelte nicht lange und schaufelte den Ball aus 25 Metern ins Tor.

Auch in der nächsten Situation sollte der Wind eine Rolle spielen. Scholz schlug in der 31. Minute von der rechten Seite eine Freistoßflanke vors Laubsdorfer Gehäuse. Keeper Römer war auf der Hut und verhinderte den Ausgleich. Wenig später mußte Matthias Kellner einen Kopfball von Sven Benken von der Linie kratzen. Die Laubsdorfer Führung zur Pause ging in Ordnung, da die Gäste die besseren Chancen hatten und die entscheidenden Zweikämpfe gewannen.

Mit dem Wind im Rücken, versuchte Optik nach Wiederanpfiff sofort Druck zu machen. Bis zur Strafraumgrenze wurde auch gefällig kombiniert, doch in den entscheidenden Momenten fehlte den Rathenowern die Spritzigkeit. So zum Beispiel, als Römer zweimal vor den durchstartenden Yilmaz (47.) und Munoz (57.) früher am Ball war oder in der 59. Minute, als Scholz einen lang getretenen Freistoß von Szabo um Millimeter verpasste. Am gefährlichsten war noch der Schuss von Celeban in der 62. Minute, der knapp das Tor verfehlte. Wesentlich effizienter agierten die Gäste. Nach einem abgefangenen Angriff startete auf der rechten Seite Szobonya durch. Seine Flanke verwertete der in der Mitte allein gelassene Mathias Jäckel zum 0:2 in der 72. Minute.

Optik gab sich auch nach diesem Gegentor nicht geschlagen. Yilmaz sollte zweimal die Gelegenheit auf dem Fuß haben, das Spiel noch zu wenden. Nachdem er zuvor den ein oder anderen Haken zu viel geschlagen hatte, schoss er in der 79. Minute endlich einmal aufs Tor und zwang Andreas Römer prompt zu einer Glanzparade. Mit letztem Einsatz konnte Laubsdorfs Torhüter den Ball aus dem Winkel fischen. Kurz darauf zog Kadir einen Eckball, unter Zuhilfenahme des Windes, direkt aufs Tor und verfehlte nur hauchdünn. In der 85. Minute rutschte Berger in einen abgefälschten Schuss von Yilmaz, kam aber, symptomatisch für dieses Spiel, einen Schritt zu spät.

Aufstellung:
Aydin - Jahn (85. Herrig), Szabo, Celeban (65. Kracht) - Hautzendorfer, Berger - Delvalle Silva, Kellner, Scholz (G) - Muñoz (68. Grodd), Yilmaz

Tore:
0:1 Franke (19.)
0:2 Jäckel (72.)