Benjamin Wilcke im Duell mit Guido Block aus Optiks ehemaliger Regionalligamannschaft.
Bei der Erstauflage der Buga-Trophy lief Optik nach einem eher enttäuschenden Turnierverlauf nur auf dem dritten Rang ein. Vor allem im ersten Spiel gegen den späteren Finalisten Premnitz war ordentlich Sand im Getriebe. In den 30 Spielminuten erarbeitete sich der FSV gerade mal eine hochkarätige Torchance, die Benjamin Wilcke auch verwertete, allerdings wurde der Treffer von Schieri Michael Wendorf nicht gegeben.
Gegen den zweiten Gruppengegner, den SV Rhinow/Großderschau, musste dann schon mindestens ein 2:0 her, um überhaupt noch ins Finale einziehen zu können. Torgelegenheiten erspielte sich die Optik-Truppe, bei der der urlaubende Ingo Kahlisch von Patrik Scholz verteten wurde, diesmal reichlich. Aber nur Dejan Kalan gelang es, Optik-Oldie Uwe Albrecht, der im Rhinower Tor aushalf, zu überwinden.
Mit dem 1:0 war also klar, dass bei diesem Turnier maximal der dritte Platz heraus springen würde. Gegner im "kleinen Finale" war der FSV Havelberg, der die Rathenower zu seinem Leidwesen in anderer Form als in den Spielen zuvor erleben musste. Befreit von jeglichem nervlichen "Druck" sprang am Ende ein 5:0-Erfolg heraus. Den Torreigen eröffnete Daniel Pfefferkorn. Dejan Kalan erhöhte per Heber auf 2:0, dann folgte ein Doppelschlag von Patrik Scholz, der zweimal von der Strafraumgrenze erfolgreich war, und den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Dejan Kalan.
Turniersieger wurde übrigens der Gastgeber, der BSC Rathenow, durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Premnitz. Am kommenden Mittwoch tritt Optik schon wieder am Schwedendamm an, dann gibt es das Aufeinandertreffen mit dem BSC, das den Zuschauern heute verwehrt blieb. Und dann gehts auch wieder über 90 Minuten. (N.R.)
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